Aufwertung für Kia Niro Hybrid und Niro Plug-in Hybrid

Der südkoreanische Hersteller Kia bringt zum Genfer Autosalon die zwei aufgewerteten Versionen des Niro mit. Nach dem e-Niro bekommen nun auch der Kia Niro Hybrid sowie der Kia Niro Plug-in Hybrid die angepasste Optik aber vor allem die neueste Technik im Interieur verpasst.

Neue Front- und Heckschürzen für die Kia Niro Modelle

So alt sind die zwei Modelle dabei noch gar nicht, der Niro Hybrid wurde erst im September 2016 eingeführt, der Niro Plug-in Hybrid sogar nochmal ein Jahr später. Weltweit gingen von den Modellen schon 270.000 Einheiten über die Ladentheke, alleine 100.000 in Europa. Die Veränderungen lehnen an den Kia e-Niro an. Die Tigernase bleibt unberührt, dafür wird die Front- als auch Heckschürze aufgefrischt. In neuem Design erstrahlen auch die Projektionsscheinwerfer, wobei die LED-Scheinwerfer (Fern- und Abblendlicht) bei beiden Modellen optional bleiben. Im neuen Design zeigen sich auch die LED-Rückleuchten. Der Hybrid rollt optional auch auf neu gestalteten 18 Zoll Felgen, während beim Plug-in Hybrid nur die serienmäßigen 16 Zoll Felgen neu sind.

Neues Interieur nach Vorbild des Kia e-Niro

Innen sind die Veränderungen deutlicher. Neben einer neuen Gestaltung soll auch die Qualitätsanmutung gesteigert worden sein. Zudem kommt neben dem serienmäßigen 8 Zoll Infotainment (inkl. CarPlay und Android Auto) auch ein neuer, optionaler 10,25 Zoll Touchscreen zum Einsatz. Neben der 4,2 Zoll LCD-Anzeige ist für die Tachoeinheit auch die Instrumenten-Anzeige mit 7 Zoll LCD verfügbar. Technisch bleibt es beim 6-Gang-DCT bei beiden Varianten, allerdings ist – je nach Ausstattung – statt der Fußbremse nun eine elektrische Parkbremse verbaut. Zudem sind die hinteren Bremsscheiben vergrößert worden.

 

Neues UVO Connect nur mit optionalem 10,25 Zoll Touchscreen?

Entscheidet man sich für den großen Touchscreen profitiert man auch von der neuen Software, bei Kia UVO Connect genannt. Darunter versteht der Hersteller das neue Telematiksystem, welches mit Niro Hybrid und Niro PHEV in den ersten Modellen innerhalb Europas verbaut wird. Das System kann per eigener SIM-Karte Live Daten abrufen und so auch Infos zu Parkmöglichkeiten, Wetter, Verkehrslage und lokaler POI-Suche anbieten. Im Fall des PHEV werden auch Informationen zu Lade-Standorten sowie Verfügbarkeit angezeigt.

Weiter wurde der ACC um einen Stop-and-Go-Funktion erweitert. Zudem zieht der Stau-Assistent aus dem Kia Ceed in das Crossover-Modell ein. Beide Modelle können zudem – wie bisher – einen gebremsten Anhänger bis 1.300 Kilogramm ziehen. Am Antrieb als solches hat sich nichts verändert. Beide nutzten den 1,6-Liter GDI Verbrenner. Im Fall des Niro Hybrid leistet die E-Maschine 32 kW, die Lithium-Ionen-Polymer Batterie hat einen Energiegehalt von 1,56 kWh. Im PHEV leistet der E-Motor 44,5 kW, die Batterie wiederum fasst 8,9 kWh. Laut dem WLTP-Zyklus hat der Niro Plug-in Hybrid einen CO2-Wert von 31,3 g/km und eine elektrische Reichweite von 49 Kilometern. Der Niro Hybrid kommt auf 99,8 g/km CO2-Emissionen.

Fotos: Kia

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