Ford Puma EcoBoost Hybrid Langzeit-Test: genialer Crossover

Ford Puma EcoBoost Hybrid

Mit dem Puma EcoBoost Hybrid startet Ford sehr spät in das inzwischen gar überfüllte Segment der kleinen Crossover. Vom Streit über den Namen abgesehen, haben sie sich doch noch zwei geniale Dinge einfallen lassen, die so keiner im Segment oder gar überhaupt anbietet. Und so avanciert der quasi letzte im Segment schnell zum genialsten B-SUV überhaupt. Mehr dazu im Fahrbericht.

Ford Puma Heck

Einzigartig: waschbare Sitzbezüge

Der Ford Puma war einst mal ein kleines Sportcoupé. Die Zeiten sind vorbei. Man könnte sich Tage, Wochen, vielleicht sogar Monate damit beschäftigen, dass dieser Name der falsche ist. Doch so oberflächlich wollen wir nicht sein. Eher konzentrieren wir uns auf zwei Themen, die den Ford Puma schnell viel besser dastehen lassen. Auch wenn diese Art von Fahrzeuge selten außerhalb der Städte benutzt werden, hat man in der Titanium X Ausführung an alle Problemchen des Alltags gedacht. So lassen sich die Bezüge und zwar alle Sitzbezüge komplett per Reißverschluss entfernen und waschen. Wie clever ist das denn bitte?

Ford Puma EcoBoost Hybrid Grill

Genial: die auswaschbare MegaBox

Doch da hört man noch nicht auf. Mit der „MegaBox“, wie Ford sie nennt, ergibt sich ein zusätzlicher Stauraum im Kofferraum. Zum einen wird die Ladehöhe damit um weit über 30 Zentimeter auf 115 cm erhöht. Zum anderen ist diese Kunststoff-Box auswaschbar. Unter der Gummi-Matte versteckt sich ein Drehverschluss, wodurch eventuelles Schmutzwasser einfach abfließen kann. Die Möglichkeiten sind quasi unendlich. Von Stauraum für dreckige Schuhe über einen Waschplatz für kleine Hunde bis hin zur mit Eis gefüllten Strandbar ist alles möglich. Hut ab für diese einfache und clevere Idee.

Puma EcoBoost Hybrid

Puma EcoBoost Hybrid ist eigentlich nur ein Mild-Hybrid

Ganz davon abgesehen pflegt der Ford Puma EcoBoost Hybrid eine innige Verwandtschaft mit dem Fiesta. Viele Teile sind baugleich und auch das Fahrgefühl kommt dem Kleinwagen sehr nah. Der Puma ist eher straff – aber nicht zu straff – abgestimmt und neigt sich damit nicht so schwammig in die Kurve, wie viele seiner Konkurrenten. Der kleine 125 PS Motor mit Mild-Hybrid Technik, den Ford fälschlicherweise als Hybrid anpreist, tut sein übriges. Viel Sprit spart er im Alltag gegenüber der normalen Variante nicht. Aber er macht vieles angenehmer. So übernimmt der RSG auch den Motorstart, welcher durch den Riemengetriebenen Startergenerator wesentlich sanfter ist. Kaum spürbar möchte man sagen. Und auf der anderen Seite geht er somit auch früher in den Start-Stopp-Modus über. Mehr dazu, sowie auch zur guten visuellen Darstellung der Technik, in unserem Video-Fahrbericht.

Video-Fahrbericht Ford Puma EcoBoost Hybrid

Text/Fotos: Fabian Meßner

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