Neues BMW 2er Coupé heißt intern „Drift Machine“

BMW M2 Competition Drift

Der neue BMW 1er kommt. Und mit ihm eine große Umstellung, denn der Heckantrieb weicht der Frontantriebsplattform (UKL) und bringt mehr Möglichkeiten, sowie mehr Platz im Innenraum. Allerdings gibt es weiterhin eine bemerkenswerte Ausnahme in der BMW Kompaktbaureihe: das BMW 2er Coupé, denn wie es laut internen Bezeichnung heißt, arbeitet man hier an der „Drift Machine“.

Der Einstieg in die BMW M Welt bleibt das M2 Coupé

Zu deutsch die „Heckschleuder“ wird auch weiterhin bestehen bleiben. Das dürfte bei einigen BMW-Fans die Schweißperlen-Produktion wieder zurückfahren. Und dabei stand es wohl doch mehr auf der Kippe als bisher angenommen. Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich musste scheinbar ordentlich Überzeugungsarbeit leisten, damit das BMW 2er Coupé in seiner aktuellen Antriebsform und damit auch der Einstieg in die M-Welt mit dem BMW M2 Coupé Zukunft hat.

„Die Leute haben gefragt, ‚Ist der Hinterradantrieb wirklich wichtig in diesem kleinen Segment?’ Aber ich denke er ist sehr wichtig für die Marke und sehr wichtig für M, weil der M2 das Einstiegsmodell ist. Darum habe ich hart gekämpft, und ich habe gewonnen, deshalb wird es einen 2er-Nachfolger geben der die Kraft dorthin schickt, wo sie gebraucht wird.“ – Entwicklungs-Vorstand Klaus Fröhlich

Die Kompaktklasse steht auf der UKL-Plattform – bis auf das 2er Coupé

Das 2er Coupé wird dabei, wohl auch mit dem 2er Cabriolet, ein Alleinstellungsmerkmal im Kompaktsegment bei BMW behalten. Nicht nur der neue BMW 1er (F40) wird auf die UKL-Plattform gestellt, auch etwa das BMW 2er Gran Coupé kommt nur mit quer montierten Motoren. Dieser Unterschied soll sich dann wohl auch im muskulösen Design des 2er Coupé ausdrücken. Der interne Name „Drift Machine“ hat also nicht nur mit dem Antrieb als solches zu tun. Damit geht nicht mehr nur einher, dass ein Reihensechszylinder seine Kraft nur auf die Hinterräder überträgt (und diese gelegentlich in Rauch aufgehen lässt), sondern auch, dass man ihm diese Möglichkeit auf den ersten Blick ansieht.

Insbesondere die Unterscheidung zum BMW 2er Gran Coupé wird hier wohl beachtlich werden. Noch dauert es damit aber, denn der neue BMW 2er wird frühestens ein halbes Jahr nach dem neuen 1er an den Start gehen. Der ist aktuell für Anfang 2019 im Plan. BMW hat zudem auch weiteren Modellen intern Namen vergeben, der neue BMW X5 hört auf „The Boss“, während der kommende BMW X6 als „The Beast“ bezeichnet wird.

Fotos: BMW (M2 Competition, M2)

Quelle: bimmertoday, motoring.com.au

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