Kia XCeed 1.6 CRDi Testbericht: Crossover mit cleverem Fahrwerk

Kia XCeed Heck rot Spirit Ausführung

Die Kia Ceed-Familie bietet alles. Einen Kombi, einen Sport-Kombi, einen Kompakten und das dem Hype verfallene Crossover. Doch wie sich im Test herausstellt ist der Kia XCeed deutlich weniger Crossover oder SUV, als es seine Optik hergibt. Denn im Grunde ist er dem Ceed so nah, dass man alle Crossover-Probleme beseitigt hat.

Der Vorteil liegt im Fahrwerk des Kia XCeed

Crossover-Probleme meint etwa die langweilige Art der Fortbewegung mit dem weichen und und indirekten Fahrwerk. Nicht so beim Kia XCeed 1.6 CRDi. Das Fahrwerk gibt dem Crossover zwar deutlich mehr Bodenfreiheit als dem klassischen Fünftürer, doch die Abstimmung ist direkt, gar etwas straff. Zu spüren ist dies nicht nur im Fahrwerk, sondern auch in der Lenkung. Kurzum, der Kia XCeed macht für einen Crossover erstaunlich viel Spaß. 

Kia XCeed Front rot Spirit Ausführung

Und das auch trotz der Öko-Antriebswahl mit dem 136 PS starken Dieselmotor. Nicht gerade der kernigste unter den bisher vier angebotenen Motoren, aber in jedem Fall ein sparsamer. Bis dann in 2020 der Plug-in Hybrid folgt. Mehr dazu auch in unserem Video-Fahrbericht.

Video-Fahrbericht Kia XCeed 1.6 CRDi

Neuheiten verstecken sich in den oberen Ausstattungen

Die Gleichteile ziehen sich, abgesehen von ein paar Designmerkmalen in der Launch Edition, auch durch das Cockpit. Hier wird vielleicht das einzige und größte Problem des Kia XCeed bekannt. Zwar gibt es das neue UVO Connect Infotainment auch in „gewöhnlichen“ Ausführungen (teils gegen Aufpreis). Doch wer alle Neuheiten will ist an die teuerste Ausführung gebunden. Nur dann gibt es mit dem Modelljahr 2020 auch das neue digitale Cockpit.

Kia XCeed rot Spirit Ausführung

Und trotzdem ist er vom Charakter neben den bisher bekannten drei Karosserien nochmal eine andere Nummer. Durch das nochmals geänderte Design wirkt er zwar wie ein Bruder des Ceed, aber gleichzeitig auch mehr wie ein entfernter Cousin. Zu verdanken ist dies der etwas breiteren Karosserie, dem neuen Gesicht, sowie dem geänderten Heck im Vergleich zu den anderen Ceed-Modellen. Und nicht zuletzt bleibt er preislich attraktiv, es sei denn man möchte alle verfügbaren Extras drin haben.

Text/Fotos: Fabian Meßner

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