Skoda Superb Combi Scout 2.0 TDI Test: Der Überall-Begleiter

Skoda Superb Combi Scout Lava Blau Metallic

Ein Alleskönner. Die Idee ist nicht neu. Und dennoch ist er der erste seiner Art. Erst mit dem Facelift der dritten Generation gibt es auch einen Superb Combi Scout – umgangssprachlich besser als Superb Scout bekannt. Lediglich als Combi-Variante, dafür immer mit den Top-Motoren, Allradantrieb und dem passenden Offroad-Look. Doch es ist nicht nur Optik, es steckt auch etwas dahinter. Mehr dazu im Test.

Video-Fahrbericht Skoda Superb Combi Scout

Immer gesetzt: Top-Motoren und Top-Ausstattung

Die Zutaten für einen echten Scout sind einfach. Der stärkste Motor: in unserem Fall der 190 PS Diesel, wenn auch der Top-Benziner zur Wahl stünde. Allradantrieb ist in beiden Fällen gesetzt. Hinzu kommen 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit, das Schlecht-Wege-Paket (inklusive Unterfahrschutz für Motor und Getriebe) sowie der Offroad-Modus. Letzterer ist primär eine andere Abstimmung der elektronischen Helfer, allen voran das ESP. Zudem spendiert Skoda dem Scout auch noch Matrix-LED frei Haus.

Skoda Superb Combi Scout Lava Blau Metallic Schriftzug

Superb Combi Scout: gerüstet für den härteren Alltag

In Summe kommt sogar eine quasi dritte Karosserie-Variante dabei heraus. Zum etwas höhergelegten Modell kommen noch ein paar Offroad-Look-Attribute hinzu, wie Radhausverkleidungen sowie eine andere Front- und Heckschürze. Und trotzdem behält er irgendwie das klassische Understatement des Business-Kombi bei. Ein gelungener Mix aus zwei Welten. 

Skoda Superb Combi Scout Lava Blau Metallic Heck

Empfiehlt sich mehr als ein vergleichbares SUV!

Der wiederum fährt sich mit der Turbodiesel-Variante auf der Langstrecke auffällig unaufällig. Man möchte meiner er sei durch das Fahrwerk und alles weitere anfälliger für Unruhe. Aber dem ist nicht so. Sitzt man einmal drin, kann man es nicht mehr wirklich ausmachen, ob es nun ein normaler oder ein Scout ist, den man gerade fährt. Und durch das 2-in-1 System stört man sich auch nicht daran, mal eben schnell etwas tiefer in den Wald hineinzufahren, um wahlweise mit dem Mountainbike zu starten oder mit dem Hund eine neue Route zu finden. Vor Stock und Stein geschützt, sowie mit dem Allradantrieb und ein wenig mehr Bodenfreiheit auch auf die meisten nicht geebneten Wege vorbereitet. Mehr vor allem als so manches SUV.

Text/Fotos: Fabian Meßner

Kommentare wurden deaktiviert.