Die Wachablösung: BMW M2 Competition Premiere

BMW M2 Competition Drift

Der BMW M2 hat nicht zu Unrecht den Titel „bestes M-Fahrzeug unserer Zeit“. Keiner verbindet alte und neue Tugenden der M GmbH so gut und nun kommt die Wachablösung mit dem BMW M2 Competition. Damit geht der M2 aus der Produktion und das nochmals schnellere (und bessere) kleine M Fahrzeug kommt. Das auch direkt mit neuem Triebwerk aus dem M3 / M4.

40 PS mehr dank dem Triebwerk aus dem M3 / M4

Angetrieben wird der M2 Competition nämlich von einer neuen Leistungsstufe, des im M3 / M4 verbauten Reihen-Sechszylinder. Somit steckt in der schnellsten und kleinsten M-Variante der Reihen-Sechszylinder mit doppelter Aufladung. BMW gibt den kleine Sportler mit 410 PS zwischen 5.250 und 7.000 U/min an. Genauso gewaltig wie die Leistungsabgabe ist auch das breite Drehmomentband von 2.350 bis 5.200 Touren beziffert mit 550 Nm. Dem Hochdrehzahl-Triebwerk angehängt ist auch noch eine zweiflutige Abgasanlage mit Klappensteuerung. In den „relevanten EU-Ländern“ verfügt der M2 Competion auch über einen Otto-Partikelfilter. Aber eben nicht in allen Märkten, wo er angeboten wird.

BMW M2 Competition Front

Somit geht der Verbrauch auf bis zu 9,2 l/100km (209 g CO2/km) runter, im Fall des optionalen Doppelkupplungsgetriebe. Mit der serienmäßigen 6-Gang-Schaltung liegt er in der Norm bei 10,0 l/100km (228 g CO2/km). In beiden Fällen wird bei 250 km/h (optional 280 km/h) der elektronische Riegel vorgeschoben. Mit dem DKG reichen 4,2 Sekunden auf 100 km/h, mit dem Schaltgetriebe vergehen 4,4 Sekunden bis Landstraßen-Geschwindigkeit.

BMW M2 Competition Motor

6-Gang-Schaltgetriebe oder DKG im M2 Competition

Mit dem Schaltgetriebe kommen auch Carbon-Reibbeläge für erhöhten Schaltkomfort zum Einsatz. Mit dabei ist in diesem Zusammenhang auch eine „Anschlussdrehzahlregelung“ (oder auch Rev-Match). Diese gibt beim Runterschalten automatisch Zwischengas, beim Hochschalten wird die Motordrehzahl abgesenkt. Sobald das DSC deaktiviert ist, wird auch die Anschlussdrehzahlregelung deaktiviert.

BMW M2 Competition Cockpit

Bei Ölversorgung und Kühlsystem greift man auf Technologien aus dem Motorsport zurück. Was wiederum die Rennstrecken-Tauglichkeit des M2 Competition untermauern soll. Besonders das größere Kühlsystem zeigt sich dabei bereits in der Front durch die größeren Nieren, aber auch die gesamte Frontschürze mit vergrößertem Luftdurchsatz. Weitere Designmerkmale sind die Außenspiegel in Doppelfußdesign, die neu gestalteten vier Endrohre der zweiflutigen Abgasanlage sowie das dunkle M Competition Badge.

BMW M2 Competition Abgasanlage

M2 Competiton mit Details aus M3 und auch M5

Neben dem Motor haben M3 / M4 auch die CFK-Domstrebe für den Motorraum spendiert, dazu passend wurden auch die Kennlinien von DSC, Servolenkung und dem aktiven M Differenzial angepasst. Im Interieur gibt es zudem auch die M1 und M2 Tasten direkt am Lenkrad (aus dem BMW M5), die sich frei konfigurieren lassen, etwa mit speziell vorgewählten Kennlinien für Motor, Lenkung und auch die Drivelogic im Fall des DKG.

BMW M2 Competition Sitze

Dazu optional ist auch ein M Sportsitz mit beleuchtetem M2-Logo verfügbar. Jener soll optimalen Halt in jeder Fahrlage bieten. Die serienmäßigen Sportsitze sind dabei mit schwarzem Leder gepolstert und wahlweise mit der einer Kontrastnaht in orange oder blau verfügbar.

Optional nochmals sportlicher unterwegs

Optional bietet man auch 19-Zoll Schmiederäder mit einer dazu passenden optionalen M Sportbremse aus Grauguss an. Letztere kommt an der Vorderachse mit 400 mm Bremsscheiben und 6-Kolben-Festsätteln, sowie 380 mm Scheiben an der Hinterachse mit 4-Kolben-Festsätteln. Serienmäßig ist die M Compound Bremse mit 380 mm an der Vorderachse (4-Kolben-Festsattel) und 370 mm an der Hinterachse (2-Kolben-Festsattel) Beim Fahrwerk nimmt sich der M2 Competition in Serie bereits Vorder- und Hinterachse von M3 / M4, deren Komponenten komplett in Aluminium-Leichtbauweise ausgeführt sind.

BMW M2 Competition Heck

Weitere Serienumfänge sind etwa das PDC rundum für Front- und Heckschürze, sowie die adaptiven LED-Scheinwerfer.

Fotos: BMW M GmbH

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