Dritte Generation des Soul: in Europa nur noch als Kia e-Soul

In Los Angeles feiert der neue Kia Soul seine Weltpremiere. Allerdings wird er für uns in Europa nur noch als Elektro-Version angeboten werden. Der Antrieb des Kia e-Soul ist dabei mehr oder weniger bereits bekannt, denn die 150 kW E-Maschine treibt noch weitere Modelle der Kia-Hyundai-Kooperation an.

Deutliche Auffrischung im Design zu erkennen

Das in Gwangju, Südkorea, produzierte Crossover bringt in der dritten Generation ein neues Fahrwerk, neue Infotainment- und Assistenztechnologien mit sich, fällt aber besonders durch das neue Design auf. Deutlich frischer wirkt das nun flotter gezeichnete Crossover, der eindeutig auf neu macht. Die Einführung soll noch im ersten Halbjahr 2019 in Europa stattfinden. Die Grundkarosse hat sich nur dezent verändert. Besonders die Front mit den sehr flach gestalteten LED-Scheinwerfern fällt so ins Auge, ebenso wie die sehr schmal gehaltenen Rückleuchten.

Kia e-Soul wird mit 150 kW E-Maschine angetrieben

Für den Kia e-Soul gibt es einzig und allein eine Antrieb-Batterie-Kombi. Ein flüssiggekühlter Lithium-Ionen-Polymer Akku mit 64 kWh Kapazität (Vorgänger: 30 kWh) soll für deutlich mehr Reichweite sorgen. Der finale Wert steht derzeit noch aus. Gute Nachrichten gibt es für die Ladegeschwindigkeiten, da Kia den e-Soul in Europa serienmäßig mit dem CCS Schnellladeanschluss ausrüstet. Der E-Motor bringt dabei mit 150 kW (204 PS) sowie 395 Nm Drehmoment ausreichend Kraft mit.

Neues Interieur sowie Fahrwerk

Beim Fahrwerk hat man auch aufgerüstet. Statt der bisherigen Verbundlenker-Hinterachse setzt man nun auf eine Mehrlenker-Konstruktion, welche mehr Komfort allerdings auch mehr Dynamik erlaubt. Innen setzt man auf ebenso neue Technik. Statt einem Wahlhebel steuert nun ein Drehschalter den Antrieb. Zudem ist der Touchscreen auf 10,25 Zoll Diagonale angewachsen. Dieser beinhaltet auch die Smartphone-Integration bzw. Bluetooth mit Spracherkennung.

Neu für Kia ist auch UVO. Das Telematiksystem erlaubt dem Fahrer deutlich mehr Fahrzeugfunktionen zu überwachen als bisher. So lassen sich Echtzeitinformationen zu Ladestationen abrufen oder das Aufladen auch zeitlich programmieren. Zudem lassen sich geplante Routen so per „Send2Car“-Funktion in den neuen Kia e-Soul schicken. Neben sieben Airbags bietet man auch den Frontkollisionswarner mit Notbremsassistent, Spurhalte- und Spurwechselassistent, Querverkehrwarner, Müdigskeitswarner und einen ACC mit Stop-and-Go-Funktion an.

Fotos: Kia

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