Subaru XV e-Boxer Langzeittest

Subaru XV e-Boxer Dark Blue Pearl Front

Will man ein SUV, kann man sich vor Auswahl kaum retten. Will man aber ein kompaktes Modell, was nicht nur so aussieht, sondern wahrlich entsprechende Leistungen sucht, führt eigentlich gar nichts am Subaru XV vorbei. Hohe Bodenfreiheit, dementsprechende Talente im Gelände und der dafür notwendige Allradantrieb sind nicht optional sondern gesetzt. Und dann ist der neue Subaru XV e-Boxer sogar noch sparsam unterwegs. Mehr dazu auch in unserem Video-Fahrbericht.

Video-Fahrbericht Subaru XV e-Boxer 2.0ie Platinum

Das vermutlich letzte Modell mit permanentem Allradantrieb

Der symmetrische Allradantrieb, der noch dazu auch permanent ist, hebt das Kompakt SUV von so gut wie all seinen Mitstreitern ab. Bei all den anderen Varianten kommt ein bei weitem nicht so effektiver Hang-On-Allrad Antrieb zum Einsatz. Heißt, erst wenn der Allrad benötigt wird, setzt sich ein Konglomerat an elektronischen Helfern und Hardware-Lösungen zusammen, um auch die Hinterräder anzutreiben. Der XV muss darauf nicht warten, da treibt der Motor immer alle vier Räder an. Das hat im Grunde immer den Nachteil, den die Konkurrenz mit dem Hang-On System vermeidet: mehr Verbrauch.

Subaru XV e-Boxer spart dank Mild-Hybrid System

Der Subaru XV e-Boxer hingegen wirkt mit dem cleveren Mild-Hybrid System entgegen. Der 2,0-Liter Boxermotor mit 150 PS (194 Nm) wird dabei um einen permanentmagnet Synchronmotor mit 12,3 kW erweitert. Untergebracht im Gehäuse der Lineartronic verbessert der kleine E-Motor nicht nur die „Schaltkennlinien“, sondern unterstützt den Boxermotor an den passenden Stellen. Sei es beim Anfahren oder generell aus dem unteren Drehzahlbereich heraus.

Subaru XV e-Boxer Dark Blue Pearl Heck

Große Verbrauchsvorteile in der Stadt

Im Großen und Ganzen holt sich der MHEV die Energie aus dem Schubbetrieb sowie beim Bremsen. Der große Vorteil gegenüber anderen Systemen zeigt sich besonders in der Stadt. Teilweise kann der Wagen nicht nur ohne Motorbetrieb rollen, sondern sogar fahren. Allerdings nur in den idealen Temperaturfenstern unterhalb von 25° Celsius, mehr dazu auch im Video. Insbesondere der Testverbrauch in der Stadt kann sich damit sehen lassen. 5,4 l/100km sind für diese Klasse eine echte Ansage. Aufgrund der Bauhöhe steigt der Verbrauch auf der Autobahn dann wieder an auf sechs bis sieben Liter. Auch noch verträglich, nur eben die größten Vorteile lassen sich nur in der Stadt ausspielen.

Text/Fotos: Fabian Meßner

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