Viele neue Optionen für die S-Klasse (BR 223)

Die neue Mercedes-Benz S-Klasse bringt, wie man es vom Flaggschiff auch erwartet, eine Vielzahl von Neuerungen. Mit der zweiten Generation MBUX ist es damit aber nicht getan. Auch von der rein fahr-technischen Seite wird sich etwas tun, allerdings ist so gut wie alles davon auch nur optional erhältlich.

Zwei verschiedene Hinterachs-Lenkungen

Aus dem Luxus-Segment sind Systeme für die Hinterachs-Lenkung bereits bekannt. Aktuatoren, die dafür sorgen, dass sich die Hinterräder je nach Situation gegensinnig oder gleichsinnig der Vorderräder eindrehen. Die neue S-Klasse bekommt dabei gleich zwei von als Option. Eine fast schon klassische Variante mit maximalem Winkel von 4,5 Grad und eine äußerst extreme Variante mit bis zu 10 Grad Einschlagwinkel.

Frontalairbag für den Fond

Letzteres bringt die S-Klasse Langversion auf einen Wendekreis von unter elf Metern, was so manches Kompakt-Fahrzeug schwitzen lässt. Im Fall der Langversion verringert sich der Wendekreis damit um gut zwei Meter. Womit Mercedes-Benz noch einzigartig ist, zeigt sich im Fond. Dort wird man – wahrscheinlich ebenfalls optional – einen Frontalairbag für Fond-Passagiere installieren. Und je nach Land gibt es zudem einen „Mittenairbag“, welcher Zusammenstöße auf Kopfhöhe von Fahrer und Beifahrer abfangen soll.

Anheben für den Notfall

Auf Basis der optionalen E-ABC Fahrwerkstechnik kommt noch „Pre-Safe Impuls Seite“ hinzu. Dabei kann sich die S-Klasse im Fall eines Seitenaufpralls in einem Sekundenbruchteil um bis zu acht Zentimeter anheben. Damit trifft der Stoß nicht mehr zwangsläufig die Türen, sondern den wesentlich robusteren Bereich des Seitenschwellers.

Fotos: Daimler AG

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