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Range Rover Velar P400e Test: das Beste aus zwei Welten?

Ein alternatives Schwergewicht. So könnte man den Range Rover Velar P400e auch bezeichnen. Das Edel-SUV kombiniert einen 4-Zylinder-Benziner mit einem 105 kW Elektromotor. In Summe sollen so 404 PS und vor allem 640 Nm abgeliefert werden. Allerdings muss man sich dafür auch um eine regelmäßige Befüllung der Lithium-Ionen-Batterie kümmern. Mehr dazu auch im Video-Fahrbericht.

Video-Fahrbericht Range Rover Velar P400e

Kommt für 2022 noch ein Update von Land Rover?

Der Velar P400e ist ein spannendes Produkt. Ist er in der von uns gefahrenen Fassung dieses Jahr noch von allen Plug-in Hybrid Vorteilen betroffen, fällt er zum 01.01.2022 komplett raus. Nur die absolute Basis-Ausführung kann ab dem kommenden Jahr, es sei denn Land Rover verpasst dem Modell noch ein Update, von allen Vorteilen profitieren. Kurz erklärt, schafft unser Testwagen weder die eine noch die andere Hürde. Mit 55 g/km als auch der nicht ausreichenden elektrischen Reichweite von 48 Kilometer gibt es im kommenden Jahr kein E-Kennzeichen mehr. Ist der Velar P400e deswegen nun grundsätzlich schlecht? Ein ganz klares Nein. 

Schnellladen ist beim Velar P400e serienmäßig

Auch als alternative Antriebsvariante kann der Velar weiterhin „schwimmen gehen“, scheut kein Off-Road-Gelände und bietet innen eine Menge Komfort. Zudem ist der Plug-in Hybrid bereits ab Werk besser ausgestattet und kommt mit dem Pivi Pro System im vollen Umfang um die Ecke. Zudem ist – ein Novum in seiner Klasse – der DC Ladeanschluss serienmäßig. Mit bis zu 32 kW kann der Akku so in knapp 30 Minuten auf 80% geladen werden. Dabei hat er zwar eine abfallende Ladekurve und steht schlussendlich länger am DC-Lader als die Premium-Konkurrenz aus Stuttgart, dort kostet der Schnelllade-Anschluss allerdings Aufpreis.

Geladen gut unterwegs – ungeladen schnell durstig

Durch den an und für sich bereits riesigen Kofferraum gibt es auch hier keine wirklichen Abstriche. Zwar sind es knapp 100 Liter weniger, dennoch ist mit 625 Liter ausreichend Platz vorhanden. Kleine Abstriche muss man eventuell akzeptieren, wenn der Akku leer ist. So gut das System aus 4-Zylinder mit Elektromotor doch funktioniert, so schwer hat es der Benziner bei leerem Akku. Für einen kurzen Push hilft der E-Motor immer gerne aus, auch bei leerem Akku. Doch der Verbrauch schnellt in die Höhe, sobald man das regelmäßige Nachladen vergisst. Besonders bemerkbar macht sich dies in der Stadt, wenn der E-Motor zwar hilft, aber nicht ausreichend, sodass der Verbrauch mindestens zweistellig ist.

Fotos: Fabian Meßner

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