Premiere für die vierte Generation des Ford Focus

Der neue Ford Focus ist da. Fast zumindest, denn im Handel steht der neue ab 18.700 Euro frühestens im September. Die Aufwertung ist optisch als auch technisch deutlich zu spüren sowie zu sehen, doch ein paar Punkte lässt Ford leider vermissen. Dafür gibt es mit dem Focus Active nun auch eine Crossover-Variante.

Bekannte Ausführungen, aber auch Vignale und Focus Active

Neben den bekannten Ausführung Trend, Cool&Connect, sowie Titanium ist auch die ST-Line und erstmals im Focus die Vignale-Ausführung mit dabei. Nach der Markteinführung folgt im Winter (oder auch erst neuen Jahr) noch das Crossover-Modell Focus Active. Letzteres zeichnet sich vor allem durch die Kunststoff-Planken und etwas mehr Bodenfreiheit aus. Allen Modellen gleich ist die C2-Plattform, welche den neuen Ford Focus länger, breiter und flacher als den Vorgänger macht. Zudem ist die Crash-Sicherheit erhöht worden, genauso wie die Torsionsteifigkeit und die Aerodynamik verbessert.

Neue adaptive Dämpfer nur für den 5-Türer

In Deutschland kommt der Focus, wie gehabt, als 5-Türer und Kombi-Variante. Dabei bekommt nur der 5-Türer auch alle Extras zum Marktstart angeboten (oder vielleicht auch dauerhaft). Darunter fallen die neuen adaptiven Dämpfer, wobei die Fahrmodus-Regelung bei allen Modellen serienmäßig ist. Der Fiesta spendiert beiden Versionen auch sein B&O Play Soundsystem mit 675 Watt sowie 10 Lautsprechern. Ab Titanium ist zudem das Ford Pass Connect Modem an Board, welches der Stau-Umfahrung dienlich ist, aber auch als Hotspot für bis zu 10 Geräte genutzt werden kann.

Adaptive LED-Scheinwerfer und ein Head-up Display

In Europa ist der neue Focus auch der erste Ford mit Head-up Display, allerdings projiziert man hier nur die Informationen auf eine zusätzlich ausfahrbare Scheibe. Auch vermissen lässt man derzeit noch eine 360-Grad-Kamera, denn nur eine Rückfahrkamera findet sich im aktuellen Aufgebot. Allerdings bietet der neue Ford Focus auch ein teilautonomes Einpark-System, insofern das Automatikgetriebe geordert wird. Weitere Technik-Highlights sind die adaptiven LED-Scheinwerfer sowie der Ausweichassistent, welcher eine aktive Lenkunterstützung darstellt.

 

Zwei Benzinmotoren, zwei Diesel-Triebwerke

Bei den Motoren setzt man auf die 3-Zylinder-Ecoboost Antriebe sowie die 4-Zylinder-EcoBlue Dieselmotoren. Mit 1,5-Liter Hubraum leistet der Dieselmotor 95 oder 120 PS, aber in jedem Fall 300 Nm Drehmoment. Als 2,0-Liter Variante gibt es 150 PS mit 370 Nm Drehmoment. Die 3-Zylinder-Familie teilt sich in die ein Liter-Kategorie mit 85, 100 oder 125 PS auf. Sowie die 1,5-Liter 3-Zylinder-Modelle mit 150 oder 182 PS. Allen 3-Zylinder Triebwerken gleich ist die Zylinderabschaltung (eines Zylinders) im Teillastbereich. Optional können die 125 PS und 150 PS Benziner, sowie die 120 PS und 150 PS Diesel mit der neuen 8-Gang-Automatik kombiniert werden.

Fotos: Ford

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