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Toyota Aygo X Test: Schaltgetriebe oder neues S-CVT?

2022 Toyota Aygo X Chilli Rot

Deutlich größer, ein wenig teurer und vor allem etwas Crossiger. Der neue Toyota Aygo X folgt den Fußstapfen des Kleinstwagen, allerdings geht er nun als gewachsener, höhergelegter Crossover auf der Kleinwagen-Plattform GA-B von Toyota seinen ganz eigenen Weg. Die ehemaligen Schwestermodelle Peugeot 108 und Citroen C1 sind bereits seit längerem eingestellt, wohl auch mit ein Grund auf die größere Platform zu wechseln, die auch einige Vorteile mit sich bringt. Mehr dazu auch im Video-Fahrbericht.

Video-Fahrbericht Toyota Aygo X Explore

Größer als zuvor aber nicht überall

Mit unter müsste man meinen, durch eine größere Plattform, gibt es direkt mehr Platz im Innenraum. Was teilweise stimmt, aber eben nicht ganz. Der Fokus mit der Vergrößerung, die in der Länge über 23 Zentimeter misst, geht primär in das Raumgefühl der vorderen Sitzplätze sowie in den gewachsenen Kofferraum. Der Fond ist mit unter identisch zum Vorgänger: knapp bemessen. Was laut Toyota nicht weiter schlimm ist, da nur ein sehr, sehr geringer Teil der bisherigen Aygo Kunden überhaupt mit mehr als zwei Personen unterwegs ist.

Fahreindruck Toyota Aygo X mit Schaltgetriebe und neuem S-CVT

Alt bekannt ist der 1,0-Liter Motor mit 72 PS, der nun aber auch mit einem verhältnismäßig sanft arbeitendem CVT geordert werden kann. Besonders in der Stadt wird es somit im Vergleich zum Schaltgetriebe entspannter als auch von der Akustik etwas leiser. Beschleunigt man hingegen öfters mal aus der Stadt auf Landstraßen-Tempo, ist man eventuell mit dem kontrollierbareren Schaltgetriebe besser bedient. Vorteile hat das CVT in jedem Fall bei der Bedienung der Assistenten, die zudem serienmäßig sind und so ein höheres Komfortniveau bieten.

Deutlicher Preisanstieg mit beeindruckenden Optionen

Der generelle Fahreindruck ist besser als beim Vorgänger. Eine stimmige, gar direkte Lenkung mit einem eher straff abgestimmten Fahrwerk machen sogar Laune auf Kurvenfahrten. In der Stadt ist er mit 3,7 Meter Länge noch immer wendig unterwegs. Gerade der Wendekreis von deutlich unter zehn Metern, macht ihn ideal für den stressigen Großstadtdschungel. Aber nun spreizt sich das Angebot vom simplen Einsteiger ab 15.390 Euro bis zum Explore, der mit Bi-LED-Scheinwerfer, cloud-Navigation sowie induktiver Ladeschale punkten will. Das wiederum zum Preis von 20.490 Euro, womit sich auch die Option auf eine für den Preis phantastisch klingende JBL-Soundanlage eröffnet.

Text: Fabian Meßner

Fotos: Toyota Motor Europe

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