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Skoda Enyaq Coupé Sportline 80x Test: hübsch(er) und noch praktisch

Mit dem zweiten Derivat baut Skoda das Enyaq Portfolio weiter aus. Dabei ist das Enyaq Coupé typisch Skoda, etwas anderes aber nicht weniger praktisch. Zur ersten Testfahrt stand uns das Enyaq Coupé Sportline 80x zur Verfügung, also die Variante mit Allradantrieb und großem Akku. Mehr dazu auch im Video-Fahrbericht.

Video-Fahrbericht Skoda Enyaq Coupé Sportline 80x

Das Coupé ist immer sportlich(er)

Die Sportline am Coupé gibt sich primär im Cockpit als solche zu erkennen, da man seitens Skoda dem Coupé bereits von Haus aus den sportlichen Look mit schwarzen Details verpasst. Mit der Sportline kommen etwa noch Carbon-Dekor sowie dynamisch ausgeformte Sitze hinzu. Alles weitere lässt sich dann wie gewohnt anpassen. Das Enyaq Coupé steht ebenfalls auf dem MEB, weshalb der generelle Fahreindruck überwiegend derselbe ist wie bisher. Gerade als Fahrer merkt man – abseits des Blicks in den Rückspiegel – nicht, dass man im optisch sportlicheren Modell sitzt. 

Fahreindruck Enyaq Coupé Sportline 80x

In unserem Fall sind wir mit dem 80x eine für uns neue Antriebsvariante gefahren. Hier wird der 150 kW Elektromotor an der Hinterachse mit einer 80 kW Maschine an der Vorderachse kombiniert. Im Fall des Enyaq Coupé 80x gibt dies – durch kleine Software-Begrenzungen – eine Systemleistung von 195 kW bzw. 425 Nm. Wer mehr aus derselben Hardware herausholen will, muss Skoda für die RS-Variante (220 kW) etwas mehr Geld überweisen. Fordert man den Antrieb nicht, fährt er sich genauso souverän wie vermutlich jedes andere Modell des Enyaq. Erst in kurvigen Regionen merkt man einen klaren Unterschied.

Die Allradvariante kann durch den Zusatz von Power vor allem eines: schneller aus den Kurven heraus katapultieren. Dabei bleibt der Wagen auch überwiegend neutral und erst wenn man die Räder überfährt, setzt ein leichtes Untersteuern ein. Was in jedem Fall spürbar geringer ist als bei selber Fahrweise im Hinterradantriebsmodell. Einschränkungen gibt es im Coupé nicht wirklich. Gerade im Fond merkt man zwar, dass man im Coupé sitzt, hat aber auch bei 1,80m Körpergröße in jede Richtung (auch nach oben) einiges an Platz zur Verfügung. Das Kofferraumgrundvolumen misst zudem nur 15 Liter weniger, lediglich beim Super-Großeinkauf im Möbelhaus fehlen 100 Liter auf das klassische Modell.

Die neue ME3 Software macht so vieles einfach direkt besser

Ein großer Segen ist die beim Coupé bereits serienmäßige ME3 Software. Der neuste Software-Stand der MEB Plattform, die viele Verbesserungen mit sich bringt. Etwa beim Thermomanagment, was den Verbrauch nach unten korrigiert, genauso wie verbesserte Assistenten und vor allem eine wesentlich klarere Darstellung des Head-Up Displays. Mehr dazu ebenfalls im Video.

Fotos: Fabian Meßner

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