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Opel Mokka-e gegen Opel Mokka Vergleichstest

Opel Mokka GS Line gegen Opel Mokka-e Ultimate

Den neuen Opel Mokka gibt es mit dem passenden Antrieb für jeden Zweck. So haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, beim ersten Test den Opel Mokka gegen sich selbst antreten zu lassen. Ein Vergleich zwischen dem 130 PS Turbobenziner und Opel Mokka-e mit 100 kW (136 PS) starkem Elektromotor. Dabei gibt es diesen Vergleich auch in der Form eines Videos.

Video-Fahrbericht Opel Mokka vs. Opel Mokka-e

Ähnlich aber doch verschieden

Auf dem Papier sind sich die beiden Antriebe sehr ähnlich, da in etwa die gleiche Leistung angegeben ist. Wobei man im Detail schon erste Unterschiede erkennt. So spricht für den Verbrenner die etwas höhere Zuladung, die mögliche Anhängelast von bis zu 1.200 Kilogramm sowie das niedrigere Leergewicht. Optisch als auch im Innenraum sind sich die Modelle quasi identisch, lediglich auf der Rückbank konnten wir marginale Unterschiede feststellen. Auch ausstatten lassen sie sich genau gleich, abgesehen von den paar zusätzlichen Elektro-Themen des Mokka-e. Hierbei gilt es einen wichtigen Hinweis zu machen. Denn serienmäßig wird er mit einem 7,4 kW 1-phasigen On-Board-Lader ausgerüstet und bereits ab der zweiten Ausstattung ist es für nur einen geringfügigen Mehrpreis der sinnvollere 11 kW 3-phasige On-Board-Lader.

Testfahrt mit dem elektrischen Mokka-e

Ab Werk verfügt der Mokka-e über eine 50 kWh Lithium-Ionen-Batterie, die im Besten Fall in rund 30 Minuten von Null bis 80% am 100 kW DC-Schnelllader wieder aufgefüllt ist. Vollgeladen kommt er im besten Fall über 300 Kilometer weit, fährt man nur in der Stadt, dann sogar noch weiter. Bei Temperaturen von rund 5° Celsius haben wir im ersten Test einen Stadtverbrauch von 15 kWh/100km, einen Überland-Verbrauch von 20 kWh/100km und einen Autobahn-Verbrauch von 23-24 kWh/100km erfahren.

Der Vergleich Benziner gegen Elektro

Die Unterschiede zwischen den beiden Modellen sind schnell erfahren. Im direkten Vergleich liegt der Mokka-e durch das Mehrgewicht satter, aber auch straffer auf der Straße. Die Karossiere bewegt sich weniger, insgesamt ist es im Verbrenner aber sanfter gefedert. Im 130 PS Turbobenziner kommt jener auch als Klangkulisse gut zur Geltung, wodurch andere Störgeräusche weniger auffallen. So machen sich dieselben Windgeräusche im Mokka-e direkt deutlicher bemerkbar, dafür ist die Kabine insgesamt leiser im Stadtbereich. 

Beim Preis kann der Mokka-e derzeit punkten

Im Grunde gleichen sich die Modelle sogar beim Preis, wenn man die aktuell noch verfügbare Förderung der Elektroautos mit einberechnet. So kann man, unabhängig vom Geldbeutel derzeit genau die Wahl für den Antrieb treffen, die man bevorzugt ohne sich in Unkosten stürzen zu müssen.

Fotos: Fabian Meßner

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