Der Marathonmeister: Škoda Octavia III 1.6 TDI 105 PS

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Benziner bereiten meistens den größten Spaß, doch sind die Diesel die vernünftigeren Autos. Der Škoda Octavia mit dem wohl größten Absatz wird der 1.6 TDI mit 105 PS werden. Ein Grund sich diesen ein bisschen näher anzuschauen und ganz nebenbei einen Blick auf das neue 8 Zoll große Navigationssystem zu werfen.

Volumenmodell, so wird der Octavia mit dem sparsamen 1.6 TDI in den Fachkreisen genannt. Warum, ganz einfach, der kleinste Diesel mit variabler Geometrie des Turboladers, reicht aus. Das ist der Punkt. Wenig Verbrauch, große Reichweite und im Extremfall einen Spitzengeschwindigkeit von 195 km/h. Das macht den Diesel besonders für Langstreckenfahrer sehr attraktiv. Den Normverbrauch von 3,8 l/100km konnte keiner erreichen, mehr als vier Liter sind es in jedem Fall. Statt der manuellen Fünfgangbox ist das Siebengang-DSG sehr zu empfehlen, welches etwas mehr Kleingeld verlangt, auf langen Strecken dafür mit Sicherheit die größere Freude ist.

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Ein für Langstreckenfahrer oder Mitarbeiter im Außendienst nicht ganz uninteressantes Thema wird das bis zu 8 Zoll große Touchscreen-Navigationssystem mit Näherungssensorik sein. Dasselbe System, welches auch im neuen VW Golf VII eingesetzt wird, reagiert extrem schnell auf Änderungen der Route. Auf der Suche nach den richtigen Fotopoints rechnete das Navigationssystem blitzschnell schon nach einbiegen in eine Seitenstraße die Route um und bot uns eine Alternative an, beziehungsweise hatte es auch nichts dagegen einzuwenden nun über diese Strecke weiterzufahren. Kein nerviges „bitte wenden“, einfach, simpel und mitdenkend.

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Darüber hinaus ist der riesige Touchscreen – 8 Zoll in der Kompaktklasse, Respekt! – (für 2.570 Euro (Ambition) oder 1.790 Euro (Elegance) erhältlich) sehr genau und schnell zu bedienen. Die Schwierigkeit des richtigen Druckpunkts scheint mit dieser Generation überwunden zu sein. Als ein Freund von Navigationssystemen mit Drehrad (also ohne wildes Herumdrücken auf dem Bildschirm) muss ich den Hut vor der neuen Generation aus dem VW Hause ziehen.

Ebenso hat mich die neue Sprachsteuerung positiv überrascht. Es ist kein langwieriges Lesen der Betriebsanleitung mehr nötig, denn per Knopfdruck am Lenkrad wird zeitgleich die Sprachsteuerung aktiviert, dazu auch im Navigationsdisplay eine Liste der nun möglichen Befehle angezeigt. Selbst die wildesten Dialekte werden verstanden und der Befehl prompt umgesetzt. Weitere Annehmlichkeiten, die mit dem „Columbus“-Ausstattungspaket mitgeliefert werden, ist die Möglichkeit Filme von einem Apple-Gerät zu genießen, sich von acht Lautsprechern beschallen zu lassen, sowie der interne Flashspeicher mit einer Größe von 64 Gigabyte. Für den anspruchsvollen Musikgenießer gibt es gegen Aufpreis das „Canton“ Soundsystem, welches zusätzlich zu den acht Lautsprechern auch noch einen Subwoofer im Kofferraum untergebracht hat.

Ein rundum gelungenes Konzept für den Vielreisenden, abgesehen von den vier verschiedenen „Driving Mode Selection“-Programmen, die aufgrund fehlender adaptiver Dämpfer bisher nur wenig Sinn machen, welcher mit den Kreuzchen an der richtigen Stelle im Bestellheft viel und lange Freude an seinem Octavia III haben wird. Bestellt werden kann ab sofort zu einem Preis von 15.990 Euro, Marktstart ist der 16. Februar. Das Direktschaltgetriebe (DSG) wird allerdings erst im Mai 2013 verfügbar sein.

Mehr zu den Dieselmotoren, etwa bei dem neuen 2.0 TDI mit 150 PS findet ihr, wie gewohnt bei meinen Blogkollegen.

Škoda  Octavia 1.6 TDI Ambition

Vierzylinder Reihen-Turbo-Diesel (quer) 1.598 cm³
105 PS bei 3.000 – 4.000 U/min
250 Nm bei 1.250 – 2.750 U/min
10,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h
VMax 195 km/h
Kombinierter Verbrauch 3,8 l/100km
Testverbrauch 4,4 l/100km
Modellgrundpreis: 20.090,00 Euro (Active)

Text: Fabian Meßner

Fotos: Fabian Meßner

16 Gedanken zu “Der Marathonmeister: Škoda Octavia III 1.6 TDI 105 PS

    • Jup da sind Knöpfe die man drücken kann, weder Moritz noch ich haben da einen wirklichen Unterschied bemerkt. War bei dir einer wirklich wahrnehmbar?

      • Wir sind bei ~120 auf der Autobahn Slalom gefahren, da war das tatsächlich deutlich spürbar. Im Sportmodus sehr direkt und präzise, in anderen Modi wirkte alles leicht verzögert und gedämpft, gerade um die Mittellage.

        Auf der Landstraße habe ich das auch nur wenig bis gar nicht wahrgenommen.

        • Aha 😀 Ne auf der Autobahn hab ich die anderen Technikspielereien ausprobiert. Ok dann fix ich das mal raus, hast mich überzeugt.

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