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Seat Ateca Xperience 2.0 TDI Test

Seit knapp vier Jahren auf dem Markt war es Zeit für ein Facelift. Der Seat Ateca hat sich seit seiner Markteinführung 2016 schnell zu einem der erfolgreichsten Modelle gemausert. Die Überarbeitung fällt daher optisch eher dezent aus und findet vor allem im technischen statt. Ein erster Fahrbericht des Seat Ateca Xperience.

Der neue Seat Ateca Xperience

Die Ausführung Experience ersetzt dabei zudem die alte Xcellence. Der Chrom-Anteil ist ungefähr auf demselben Level, hingegen fokussiert sich der Ateca Xperience optisch mehr auf einen Offroad-Look. Besonders in Kombination mit der neuen Lackierung Dark Camouflage, die ihn auf dem Waldparkplatz fast untergehen lässt. Einfach aufs Knöpfchen drücken und schon erstrahlen die hellen (serienmäßigen) LED-Scheinwerfer, so findet man ihn auch problemlos im dunkeln wieder. Dabei hat man auch den Innenraum aufgewertet. Das neueste Infotainment mit bis zu 9,2-Zoll Diagonale zieht ein, allerdings behält man die klassischen Dreh-Elemente für bspw. Die Klimasteuerung und diverse andere Knöpfe. Mehr dazu auch in unserem Video-Fahrbericht.

Video-Fahrbericht Seat Ateca Xperience 2.0 TDI

Fahreindruck des 150 PS starken Turbodiesel

Für uns im Rahmen des Tests noch nicht verfügbar, aber inzwischen bestellbar sind auch eine Fülle an neuer Assistenten wie etwa dem Trailer oder dem Travel Assist. Angetrieben wurde unser Testwagen vom stärksten Diesel, denn die bisherige Top-Variante ist aufgrund mangelnder Nachfrage aus dem Lineup geflogen. Der 150 PS starke Turbodiesel reicht für entspanntes vorankommen definitiv aus. Zumal man auch noch bis zu 2,1 Tonnen anhängen kann. Dann sollte man seine sportiven Gedanken allerdings nach hinten stellen. Der Ateca 2.0 TDI ist eher ein gemütlicher Partner. Allerdings für jeden Weg. Ist man mit dem 4Drive Allradantrieb und dem Drehregler in der Mittelkonsole doch für jeden Untergrund gerüstet. 

Ein dezentes aber gelungenes Facelift

Im Mix genehmigt sich der Wagen dann 5,8 l/100km im Test. Hier wird der klare Karosserie-Unterschied zum bereits zuletzt gefahrenen Leon Sportstourer klar. Ein SUV wird zwangsläufig immer mehr verbrauchen. Die Produktaufwertung selbst ist gelungen. Vor allem, da man den Ateca mit neuen Assistenten und verbesserter Technik frisch hält. Was zudem viele freuen wird, dass nicht alles komplett in den Touchscreen gerückt ist und noch diverse haptische Drehregler übrig geblieben sind.

Text/Fotos: Fabian Meßner

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