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Ford Mustang Mach-E: wenn aus einem Pony Car ein SUV wird

Mustang Mach-E Website

Ford hat das „vom Mustang inspirierte Elektro-Crossover“ schon vor Jahren angekündigt. Die offizielle Premiere soll am 17. November stattfinden. Doch wie so oft, konnten es einige nicht abwarten. Daher gibt es bereits erste Bilder, technische Daten und sogar Preise für das US-Modell des Ford Mustang Mach-E. Mit dessen EPA-Angaben zur Reichweite lässt sich in Realität auch weitaus mehr anfangen.

Das hat nichts mit Mustang zu tun!

Verkürzen wir den Namen einfach auf „Mach-E“, denn mit dem Mustang hat das Elektro-SUV-Crossover so überhaupt nichts zu tun. Lediglich die Rückleuchten erinnern vielleicht an den Mustang. Auffällig sind etwa die fehlenden Türgriffe. Wie genau dementsprechend der Öffnungsmechanismus aussieht steht noch aus. Das „First Edition AWD“ Modell kommt mit dynamischen Blinkern an der Front, sowie einem neuen Look für die LED-Tagfahrleuchten. Wesentlich interessanter ist das eindeutig vom Tesla Model X inspirierte Cockpit. Ein riesiger 15,5 Zoll Touchscreen im Hochkant-Format steuert quasi alles. Der Fahrer blickt nur noch auf ein 10,2 Zoll digitales Kombiinstrument.

Mustang Mach-E mit viel Platz für Gepäck

Hinter der zweiten Sitzreihe fasst der Mach-E exakt 821 Liter, klappt man die Sitze um steigt das Ladevolumen auf 1.687 Liter. Der obligatorische „Frunk“ (vorderer Kofferraum) fasst 135 Liter Gepäck. Dabei kommt der Mach-E in verschiedenen Trims, sowie Batteriegrößen und Antriebsarten. Die US-amerikanischen Preise sind als Vergleichspunkt zwar hilfreich, umgerechnet wird der Elektro-Wagen bei uns aber nochmal mehr kosten.

Europa muss noch länger auf den Mustang Mach-E warten

Die Verfügbarkeit bezieht sich immer auf den US-Markt, was für Europa mindestens ein zusätzliches halbes Jahr bedeuten wird. Preislich erstreckt sich das Modell umgerechnet von 39.791 Euro bis 54.844 Euro. Im Markt wird dabei sicherlich ein Mindestsatz von knapp 5.000 Euro für die Transportkosten etc. draufgeschlagen. Die Reichweite von 370 bis 482 Kilometer basiert auf der sehr strengen EPA-Rechnung der USA.

Üppige Serienausstattung im Mustang Mach-E

Dabei sieht die Serienausstattung insgesamt üppig aus. Rundum LED-Leuchten, das Smartphone dient als Schlüssel, Memory-Sitze, Navigation, CoPilot 360 und 360 Assist 2.0 sowie acht Jahre (100.000 Meilen) Garantie auf die Batterie. Außer Select haben alle Trims die 360-Grad-Kamera sowie den Parkassistenten mit an Board.

Zwei Batteriegrößen, zwei Antriebe und verschiedene Leistungsstärken

Die Einstiegsvariante soll rund 190 kW an Leistung und 414 Nm bringen. Mit Allrad sinkt die Reichweite um knapp 20 Meilen, dafür steigt das Drehmoment auf 581 Nm. Die Route 1 Ausführung kommt nur mit Hinterradantrieb, sowie der großen Batterie. Hier sollen 210 Kilowatt Leistung bereitstehen. Das Premium Modell verhält sich ähnlich und drängt sich mit großer Batterie und AWD in neue Leistungsstufen mit 248 kW vor. Darauf basiert auch quasi die First Edition. Mit dem GT Trim soll die Sprintzeit auf unter vier Sekunden sinken, was nochmal mehr Power verlangen würde. Mit einer 150 kW DC-Schnellladestation sollen übrigens innerhalb von zehn Minuten wieder 47 Meilen (75 km) an Reichweite in den Mustang Mach-E fließen.

Quelle: MachEForum

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