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Bundestag ebnet Weg zum autonomen Fahren

Volvo Autonomes Fahren Black Box Deutschland

Der Begriff „autonomes Fahren“ ist in aller Munde und doch ist Deutschland nicht gerade der Marktführer in dieser Technologie. Grund dafür ist die Bürokratie in Berlin. Doch das Blatt wendet sich langsam, da in der vergangenen Woche der Bundestag endlich erste Änderungen im Straßenverkehrsgesetz verabschiedet und auf den Weg gebracht hat.

Mittelspur-Schleicher Automobilnation Deutschland

Im Detail geht es dabei um die Zukunft, wodurch sich „die Automobilnation Deutschland auch beim autonomen Fahren weltweit an die Spitze setzen kann“, so jedenfalls verspricht es Bitkom-Geschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Allerdings sind seitens Versicherungen noch keine Rückmeldungen auf diesen Gesetzentwurf vernommen wurde. Zumal es für den Punkt „an die Spitze“ setzen, noch immer an der für deutsche Hersteller wichtige Infrastruktur fehlt. Derzeit wird weiterhin fern ab von Deutschland am autonomen Fahren entwickelt. Besonders die deutschen Hersteller könnten da kaum weiter weg entfernt sein. Die Daimler AG beispielsweise testet in Nevada.

Gesetz gilt gleichbedeutend mit Level 4 Autonomie

Im veränderten Straßenverkehrsgesetzt ist damit nun aber immerhin festgehalten, was ein Fahrzeugführer während dem autonomen Fahrzustand tun darf und was nicht. Das Gesetz entspricht nun dem Autonomie Level 4, wobei der Fahrer auf einen Warnhinweis des Fahrzeugs reagieren muss. So kann sich der Fahrer selbst dauerhaft zurücklehnen, muss aber im Fall des Warnhinweis darauf reagieren und das Steuer wieder übernehmen.

Weiter wurde festgehalten, welche Daten gespeichert werden. Dies soll vor allem der Unfallaufklärung behilflich sein. Es soll gespeichert werden, wann der Autopilot und wann der Mensch das Fahrzeug gelenkt hat. Zudem sollen technische Störungen, wie auch die Position des Fahrzeugs gespeichert werden. Insofern das Fahrzeug nicht in einen Unfall verwickelt war, sollen die Daten nach sechs Monaten gelöscht werden. Damit tritt die sogenannte „Black Box“ wie aus einem Flugzeug auch in Kraft.

Infrastruktur ist noch nicht bereit für Level 4 Autonomie

Nun geht es daran die Infrastruktur für den autonomen Fahrzustand aufzurüsten. Demnach soll der Autopilot „regelmäßig aktuelle Informationen über die Verkehrssituation und den Zustand der Strecke“ erhalten. Wie genau daher diese Infrastruktur aussieht ist unbekannt. Denn immerhin sind die neueren Autobahnabschnitte schon großteils mit Kameras bestückt. Diese Daten sollten sich relativ einfach auch zur Speisung des Autopilot nutzen lassen.

Foto: Volvo Cars

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