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Toyota Yaris Cross Hybrid Wintertest

Ein kleiner, aber feiner Crossover für die Stadt soll es sein? Wie wäre es mit dem Toyota Yaris Cross Hybrid! Außer dem Namen hat der Wagen dann doch nicht viel mit dem klassischen Kleinwagen gemein. Vielleicht ein paar Gleichteile und den Antrieb, aber generell richtet sich der Wagen auch an den „gehobenen“ Wunsch nach mehr, etwa mehr Übersicht durch eine höhere Sitzposition. Mehr dazu auch im Video-Fahrbericht.

Video-Fahrbericht Toyota Yaris Cross Hybrid

Was ist besser im Yaris Cross: FWD oder AWD?

Inzwischen sind wir sie beide gefahren, den Yaris Cross Hybrid AWD sowie den Yaris Cross Hybrid FWD. Ein detaillierter Vergleich hierzu findet sich im Video. Der Hybrid-Antrieb ist bei uns in Deutschland ohnehin die einzige Antriebsvariante. Mitunter die beste Wahl bei aktueller Situation. Das Suchen nach der Ladestation fällt weg, der Fahrspaß ist trotzdem da und der Verbrauch auch bei frostigen Temperaturen niedrig. So lässt sich der Wagen – einmal warm – auch im 3,x l/100km Bereich bewegen. Im Überlandbereich kratzt man gerade einmal an der Vier-Liter-Marke und erst bei Tempo 130 überspringt man die Fünf. Bei einem so effizienten Hybridantrieb fragt man sich nur wieder, warum nicht mehr in den kleinen Crossover-Modellen darauf setzen. Denn im Sinne der Kosten, fährt der Yaris Cross Hybrid Kreise um die 3-Zylinder-Turbo-Konkurrenz.

Der Hybrid ist auch langfristig günstiger unterwegs

Nicht nur im Hinblick auf den Verbrauch. Auch bei den großen Kosten, wie Anschaffung oder Unterhalt. Für sich genommen mag ein Preis von knapp 31.000 Euro für ein Kleinwagen viel sein. Ein anderer Japaner ohne Hybrid-Technik liegt bei etwa 29.000 Euro und das beliebteste Modell der Klasse, ein Wolfsburger, liegt bei über 34.000 Euro. Alle etwa mit gleicher Ausstattung. Dabei bietet der Yaris Cross mit 360-Grad-Kamera und Head-up Display etwas von dem der teurere Konkurrent derzeit nur träumen kann. Auch beim Unterhalt liegt er mit 595 Euro im Monat unter dem Japaner mit 620 Euro, aber auch unter dem deutschen Produkt mit 612 Euro. Hybrid und teuer ist also definitiv von gestern.

Sein schärfster Konkurrent ist er selbst. Gerade die Allrad-Variante bietet mit der Doppelquerlenker-Hinterachs-Konstruktion spürbar mehr Dynamik als die Frontantrieb-Variante mit in dem Segment klassischer Verbundlenker-Variante. Die für sich auch nicht schlecht ist, viel Komfort bietet und großteils die meisten Wellen wegbügelt. Selten war ein so kleines Auto seinen Mitbewerbern in vielen Dingen so sehr überlegen. Nur mit dem alten Infotainment in der Ausstattung Elegant lässt er noch etwas Federn.

Text/Fotos: Fabian Meßner

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