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Skoda Octavia RS 2.0 TDI 4×4 Test: praktisch, flott und sparsam

Sportliche Optik gepaart mit sparsamen Antrieb. So lässt sich der Skoda Octavia RS TDI 4×4 am einfachsten zusammenfassen. Die stärkste Fassung des 2,0-Liter Turbodiesel kann nicht nur flott unterwegs sein, sondern braucht dabei auch nicht wesentlich mehr Sprit als kleinere Leistungsstufen. Mehr dazu auch in unserem Video-Fahrbericht.

Video-Fahrbericht Skoda Octavia RS 2.0 TDI 4×4

Die RS-Optik mit kleinen Feinheiten

Optisch lässt sich der Skoda Octavia RS 2.0 TDI 4×4 erst im Detail von den anderen Antriebsvarianten unterscheiden. Ein Blick in die Endrohr-Blenden hilft, ansonsten erkennt man den Dieselantrieb optisch nicht, erst am Klang. Der ist wiederum innen durch einen ab Start immer aktiven, aber ausschaltbaren, Soundaktuator dröhnend sportiv. Wobei dies wohl im Ohr des Zuhörers liegt und die Frage aufwirft, ob ein Diesel zusätzlich dröhnen muss. Immerhin lässt er sich auch komplett deaktivieren, dröhnt lediglich nach innen und nicht nach außen.

Fahreindruck des Octavia RS 2.0 TDI 4×4

Die Fahrmodi trennen den Octavia RS Diesel auch in verschiedene Charaktere auf. In Normal oder Comfort ist alles relativ weich, die Lenkung, das Gaspedal und auch das Getriebe lassen es sehr ruhig angehen. Erst in Sport gibt es ein direkteres Fahrgefühl nicht nur vom optionalen DCC Fahrwerk, sondern auch vom Gaspedal. Reagiert jenes in Comfort oder Normal relativ gehemmt und fast schon zu lasch, wird in Sport der Befehl unmittelbar in Vortrieb umgesetzt.

Dabei genehmigt sich der Diesel mit Allrad auch eine ordentliche Portion aus dem Tank, wenn man ihm auf der Landstraße die Sporen gibt. Auf der anderen Seite, kann der 2,0-Liter Turbodiesel auch ganz anders und nimmt sich nur unmerklich mehr als die wesentlich schwächere Leistungsstufen, wenn man es völlig normal im Alltag angehen lässt. Somit ist der Octavia RS 2.0 TDI besonders als Combi ein potentiell starker Langläufer im fast schon unauffälligen Dress, wenn man einmal die sportlich-schwarzen Details vergisst.

Text: Larissa Rutkowski

Fotos: Fabian Meßner

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