Wie die Zukunft von Peugeot Sport aussehen könnte

Hinter dem langen Namen Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance versteckt sich nicht nur die technisch leistungsstärkste Ausbaustufe des Peugeot 508, sondern auch die Wegrichtung für künftige Performance-Modelle aus Frankreich. Zur Einhaltung der CO2-Ziele führt kaum etwas an der Verbindung von Verbrennungsmotoren mit Elektromotoren vorbei. Das Plug-in Hybrid Konzeptfahrzeug soll über 400 PS auf die Straße bringen.

Das nächste sportliche PHEV Konzeptfahrzeug der Franzosen

Das Thema „superstarker“ Plug-in Hybrid Sportwagen ist für Peugeot kein Neuland. Vom 308 R Hybrid mit 500 PS Systemleistung gibt es immerhin nicht nur ein plastisches, sondern sogar fahrbares Konzeptfahrzeug. Dagegen wirkt der noch immer sportliche 508 schon fast harmlos. Der Antrieb ist allerdings ähnlich modular aufgebaut.

Drei Motoren für über 400 PS Systemleistung

Das Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance verfügt, wie der 308 R Hybrid auch, über drei Motoren. Das Konzeptfahrzeug von 2015 hatte übrigens einen weitaus einfacheren Namen. Der Verbrenner ist die 200 PS Leistungsstufe des 1,6-Liter PureTech Turbomotors. Hinzu kommen zwei Elektromotoren. Vorne leistet die E-Maschine 81 kW /110 PS und hinten stolze 147 kW / 200 PS. Damit kann man von einem mehr als kräftigen Allradantrieb sprechen. Die Batterie hat dabei eine Kapazität von 11,8 kWh und entspricht damit auch den kommenden Plug-in Hybrid Varianten des 508. Im WLTP-Zyklus sollte das Konzeptfahrzeug somit 50 Kilometer rein elektrisch absolvieren. Gemäß der stolzen Leistung der einzelnen Antrieb wiegt das Systemdrehmoment von 500 Nm doch eher niedrig.

Sprintzeiten Übersicht

0 auf 100 km/h: 4,3 Sekunden
400 Meter aus dem Stand: 12,5 Sekunden
1000 Meter aus dem Stand: 23,2 Sekunden
80-120 km/h: 2,5 Sekunden
80-180 km/h: 9,3 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h

Veränderungen auch am Fahrwerk des Peugeot 508

Gleichzeitig kommen am Ende, laut WLTP-Zyklus, nur 49 Gramm CO2 pro Kilometer am Heck raus. Die E-Motoren sind allerdings auch technisch begrenzt und können den Verbrenner nur im Sport-Modus bis 190 km/h für eine bessere Beschleunigung unterstützen. Selbstvertsändlich hat man bei so viel Leistung auch etwas am Fahrwerk getan. Die Karosserie wurde tiefergelegt, die Dämpfungsregelung angepasst, sowie die Spur vorne um 24 Millimeter und hinten um 12 Millimeter verbreitert. Gleichzeitig bekam der Wagen Michelin Pilot Sport 4S in der Dimension 245/35 R20 aufgezogen. Dahinter stecken vorne 380 mm große, innenbelüftete Bremsscheiben an einem schwimmend gelagertem 4-Kolben-Bremssattel.

Fotos: Peugeot Sport

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