Mercedes-AMG A35 im finalen Testlauf auf der Nordschleife

Der neue Mercedes-AMG A35 wurde mal wieder gesichtet. Die Zwischenstufe inmitten des A 250 und dem A 45-Nachfolger, soll im Rahmen der Paris Motor Show im Oktober erstmals gezeigt werden. In einem neuen Clip von der Nordschleife zeigt sich der neue Hot Hatch für das Duell mit dem Audi S3 mehr als bereit.

A 35: zwischen A 250 und A 45-Nachfolger mit 306 PS

Die Entwicklung des erstmals eingesetzten „Zwischenmodell“ ging nur etwas langsam voran. Doch nun scheint man ein zufriedenstellendes Setup gefunden zu haben, was insbesondere optisch mehr her macht als die ersten Prototypen. Die Gerüchte zum neuen Mercedes-AMG A 35 gehen wild auseinander. Manche sprechen von „340 PS“, wobei hier der vermeintlich eingesetzt EQ Boost schon mit eingerechnet sein muss. Denn die Leistung wird wohl bei exakt 306 PS liegen.

2,0-Liter Triebwerk plus EQ Boost?

Der EQ Boost kommt wohl als RSG oder vielleicht sogar ISG zwischen dem 2,0-Liter Triebwerk und dem 7-Gang-DCT zum Einsatz. Hierbei wird zuvor gespeicherte Energie wieder verwendet, um die Gangwechsel sauberer zu machen oder durchaus den Turbolag zu überbrücken. Das vielversprechende Drehmoment von bis zu 430 Nm könnte da praktisch werden.

Geringere Emissionen, aber auch mehr Performance?

Der Hauptvorteil des EQ Boost sind bessere Emissionswerte in den globalen Testläufen. Ob später wirklich ein Vorteil im Sinne der Performance vorliegt bleibt abzuwarten, denn das gesamte System mit kleiner E-Maschine und schwerer 48-Volt-Batterie trägt mehr Gewicht auf. Vom Sound ist der aktuelle Prototyp dabei eher zurückhaltend, etwas dumpfer als etwa ein Audi S3. Eben eher etwas diskreter als die noch später folgende Topversion der A-Klasse aus Affalterbach. Immerhin scheint man noch etwas mit der Fahrwerkshöhe gespielt zu haben, sodass der Wagen nun nur noch wenig Luft in den Radhäusern lässt. Auch verbessert hat sich das Untersteuern, was nun fast gänzlich weg ist und nur noch hin und wieder die Reifen etwas zu sehr schreien lässt.

Optisch hingegen sieht man aktuell kaum einen Unterschied zur AMG Line, abgesehen von den vier Endrohrblenden, sowie dem dezent verlängerten Dachkantenspoiler.

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