Erste Infos zur fünften Generation des Renault Clio

Der nächste Renault Clio steht auf dem Plan für das kommende Jahr 2019. Dabei soll der Kleinwagen in mehreren Belangen ein neues Level an Fortschritt im Segment erreichen. Dies ist auch mehr oder weniger notwendig, da die B-SUVs auf dem starken Vormarsch sind. Um sich gegen jene, wie etwa den Renault Captur, noch durchzusetzen, pflanzt man der fünften Generation eine Menge Technik ein.

Dominante Front und großer Touchscreen in der Mittelkonsole

Der Renault Clio IV steht seit 2012 auf den Beinen, bekam 2016 noch ein paar Änderungen verpasst, was auch auf die Motoren zurückging. Knapp sieben Jahre nach der vierten Generation, geht die nächste an den Start. Mit großen Hoffnungen das Kleinwagen-Segment (wieder) zu dominieren. Angefangen mit einem dramatischen Auftritt bereits an der Front und einem von Tesla-inspirierten Touchscreen in der Mittelkonsole. Ob man hier einfach nur eine neue (größere) Version des aktuellen R-Link Systems anpeilt oder wirklich eine Revolution folgt, ist derzeit noch unklar. Mitunter soll alles über den großen vertikal angeordneten Touchscreen gesteuert werden.

Optische Merkmale wie die Fond-Türgriffe in der C-Säule bleiben bestehen, aber man zieht auch Züge vom Symbioz Concept Car mit in die Serie. Vieles vom größeren Mégane soll man auch im neuen Renault Clio wieder erkennen. Bei der Plattform geht man mit einer überarbeiteten CMF-B nur kleine Schritte. Die gleiche sitzt auch unter dem Schwester-Modell Nissan Micra.

Bekannte Motoren, Mild- und Plug-in Hybrid aber keine Elektro-Variante

Bei den Antrieben kommt die Daimler Kooperation zu tragen. Was sich auf die 1,0-Liter Motoren (im smart) sowie den neuen 1,33-Liter Turbobenziner (in der A-Klasse) bezieht. Wobei der 1,33-Liter Turbobenziner wohl eher in der 136 PS Variante in den Kleinwagen einziehen wird. Aus derselben Kooperation stammt auch der 1,5-Liter Diesel mit bis zu 117 PS. Eine 48-Volt-Variante des 1,5-Liter Diesel soll auch, aber erst nach dem Marktstart, folgen. Während PSA etwa für die Kleinwagen auf einen batterie-elektrischen Antrieb setzt, wollen die französischen Kollegen für den Clio ab 2020 (nur) einen Plug-in Hybrid anbieten. Wer in dieser Größe etwas von Renault möchte, wird bei der ZOE bleiben müssen.

Auch im sechsten Jahr noch Europa’s liebster Kleinwagen

Der Clio RS wird erst für das Jahr 2020 erwartet, dann wohl sogar mit dem neuen 1,8-Liter Turbomotor aus dem Mégane RS. Allerdings in einer geringeren Leistungsstufe. Zudem soll der neue Renault Clio auch mit Level 2 Autonomie ausgerüstet sein, etwa einem Stau-Assistent oder (teil-)autonomen Parksystem (etwa wie im Nissan Leaf gesehen). Die Premiere für Europas beliebtesten Kleinwagen (327.395 Einheiten im Jahr 2017, gegen VW Polo mit 272.061 Einheiten) steht im Herbst auf dem Pariser Autosalon an.

Quelle: autocar

Kommentare wurden deaktiviert.