Erste Gerüchte zum Peugeot 308 Nachfolger

Den Peugeot 308 gibt es bereits seit 2007. Knapp sechs Jahre danach, kam in 2013 der zweite Streich des Peugeot 308. Im vergangenen Jahr gab es nochmals kleine Änderungen, wobei die nächste Generation pünktlich für das Jahr 2020 auf dem Plan steht. Die ersten Gerüchte versprechen vor allem eine interessante neue Variante des Peugeot 308 GTi.

EMP2 Plattform in modifizierter Form

Wie könnte es für Peugeot anders sein kommen die Gerüchte direkt aus Frankreich. Dabei soll auch der nächste Peugeot 308 weiterhin die EMP2 Plattform nutzen, allerdings in leicht modifizierter Art und Weise. Denkbar, aber noch nicht bestätigt, ist hier etwa eine weitere Gewichtsreduzierung durch den Einsatz von leichteren Materialen als es noch aktuell der Fall ist.

Leichte Design-Änderungen und digitales Cockpit ab Werk

Vom Design-Standpunkt wird sich der 308 wohl nur dezent weiterentwickeln und nicht mehr so radikal wie von der ersten auf die zweite Generation im Jahr 2013. Die LED-Scheinwerfer sollen aber noch schmaler werden und das Heck dauerhaft über die gesamte Breite aufleuchten. Innen wird sich in der Grundausführung auch wenig ändern: kleines Lenkrad mit darüber platzierten Instrumenten (wohl in digitaler Form) und ein großer Touchscreen in der Mitte.

Wie viel Technik packt Peugeot für 21.000 Euro in den Kompakten?

Der Startpreis soll bei gerade einmal 21.000 Euro liegen, was gemessen an der theoretisch verfügbaren Technologie doch ein spannendes Preisschild ist. Durch die Veränderungen in der Plattform wird der Wagen durchaus etwas leichter, wobei man auch die Karosserie etwas verlängern wird. Ob sich dadurch nur mehr Kofferraumvolumen oder auch mehr Platz im Fond ergibt ist noch unklar. Nicht das der aktuelle Peugeot 308 in einer der beiden Kategorien aufzuholen hätte.

Bekannte Antriebe auch für die nächste Generation Peugeot 308

Bei den Antrieben wird sich aus aktueller Sicht nicht viel ändern. Der 1,2-Liter Turbo-3-Zylinder als auch der neue 1,5-Liter Diesel sind so gut wie gesetzt. Die etwas sportiveren Modelle sollen dahingegen „elektrifiziert“ werden. Beim 308 GT soll ein kleiner E-Motor, wohl ein Mild-Hybrid, zum Einsatz kommen. Dadurch soll der 1,6-Liter Turbobenziner schon aus dem absoluten Drehzahlkeller noch sportlicher antreten. Ob sich die Leistung aber stark über die aktuellen 225 PS anheben wird, ist zu bezweifeln.

308 GTi als Plug-in Hybrid mit E-Hinterachse?

Darauf aufbauend folgt der 308 GTi. Hierbei nutzt man nicht nur den bisher angesprochenen E-Motor im Getriebe-Motor-Verbund, sondern noch einen zusätzlichen E-Motor auf der Hinterachse. Damit sollte der Hot Hatch locker über die 300 PS in der Systemleistung springen. Fraglich bleibt aber, inwiefern das zusätzliche Gewicht von E-Motoren und Batterien die Performance beeinträchtigt. Schlussendlich müsste der Vorteil der Performance gegenüber dem Gewicht überwiegen. Auch, wenn er „bis zu 50km“ elektrisch fahren wird, das sollte die Hot Hatch Community nicht allzu sehr bewegen, wenn der Wagen nicht schneller unterwegs ist als der Vorgänger.

Quelle: caradisiac

Foto: Peugeot

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