Zwei Plug-in Hybrid Varianten der neuen A-Klasse in Planung?

A-Klasse W177 Draufsicht

Neben klassischen Benzin- und Dieselantrieben, wird die neue Mercedes-Benz A-Klasse auch erstmals als Plug-in Hybrid angeboten werden. Schon kurz nach dem Jahreswechsel soll es soweit sein und dann auch direkt in zwei Leistungsstufen, zu denen nun erste technische Details bekannt wurden.

Mit EQ Power in das neue Jahr starten

In manchen Märkten wird der PHEV-Antrieb immer wichtiger, nicht zuletzt kann sich Mercedes-Benz damit erstmals direkt gegen den Audi A3 e-tron platzieren. Auch BMW wird mit dem neuen 1er dagegen halten, allerdings erst knapp ein Jahr nach der A-Klasse. Der sogenannte „EQ Power“ Antrieb wird in der A-Klasse für das erste Quartal 2019 erwartet, wobei die Auslieferungen schon kurz danach im Frühjahr beginnen könnten. Vor der Bestellmöglichkeit und der Handelspremiere steht allerdings die Weltpremiere, die für den Pariser Auto Salon angesetzt sein soll. Perfektes Timing, denn dort wird auch das voll-elektrische SUV Mercedes-Benz EQC seine Publikumspremiere feiern.

Alle (künftigen) Kompaktmodelle werden als PHEV angeboten

Der Plug-in Hybrid Antrieb bleibt im Kompaktsegment aber nicht auf die A-Klasse reduziert. Neben den weiteren „A-Derivaten“, soll auch die neue B-Klasse und nicht zuletzt der GLB von den Plug-in Hybrid-Antrieben profitieren. Derzeit befinden sich vor allem Prototypen der A-Klasse auf weltweiter Entwicklungsfahrt.

Zwei PHEV-Antriebe auf Basis des 1,33-Liter 4-Zylinder

Offizielle Infos stehen dazu noch aus, doch autocar will schon Dokumente mit technischen Daten gesehen haben. Dabei soll es nicht nur eine, sondern direkt zwei Plug-in Hybrid Varianten geben. Beide basierend auf dem 1,33-Liter Turbo-Vierzylinder, welcher gemeinsam mit Renault-Nissan entwickelt wurde. Als „A 250e 4MATIC“ Modell soll das Herzstück die 163 PS starke Version des M 282 sein, während die Hinterachse von einem 90 PS starken E-Motor angetrieben wird.

Keine mechanische Verbindung zur Hinterachse

Der klassische Verbrenner treibt dabei die Vorderachse an, während der E-Motor alleine die Hinterräder antreibt. Somit soll keine mechanische Verbindung zwischen Vorder- und Hinterachse bestehen. Die zweite Variante soll ebenfalls den gleichen technischen Ansatz nutzen mit demselben 90 PS starken E-Motor auf der Hinterachse, allerdings nur mit einer 136 PS Variante des 1,33-Liter Turbobenziner. Verkauft werden soll jener Antrieb angeblich als etwas preiswerterer „A 220e 4MATIC“.

Eine voll-elektrische Variante der A-Klasse soll hingegen nicht folgen. Das übernimmt der scheinbar völlig eigenständige „EQA“, welcher aber auf derselben MFA2 Plattform basiert.

Fotos: Daimler AG

Quelle: autocar

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