Finale Erprobung des neuen BMW Z4 (G29)

Mit dem Ziel den besten Sportwagen seiner Klasse zu bauen, drehen die BMW Ingenieure auf dem eigenen Testgelände bei Miramas (Südfrankreich) derzeit die finalen Testrunden. Wie inzwischen üblich gewährt BMW einen kleinen Blick hinter die Kulissen der Entwicklung des BMW Z4 M40i.

Erster Blick auf das mögliche Seriendesign des neuen BMW Z4

Der neue BMW Z4 (G29) lässt sich relativ simpel zusammenfassen: lange Motorhaube, kurze Überhänge, tiefer Schwerpunkt und ein Textilverdeck. Noch ist der Zweisitzer stark getarnt, lässt aber ein paar Details erkennen. Wie etwa die breiten sowie flachen Nieren, die das Serienmodell weitgehend vom letzten Concept Car übernimmt. Auch die spitz zulaufenden Scheinwerfer mit einem vertikalen Design scheinen es in die Serie zu schaffen.

Abstimmung von Antriebs- und Fahrwerkkomponenten in Miramas

In Miramas liegt der Fokus allerdings nicht auf dem Design, sondern der BMW-typischen Fahrdynamik. So setzt man genau dort an, wo von einem BMW nur das Beste erwartet wird. Auf dem BMW eigenen Testgelände werden Antriebs- und Fahrwerkskomponenten derzeit auf den Härtefall vorbereitet. Wer einen BMW Z4 M40i sein Eigen nennt, der erwartet auch höchste Dynamik egal ob in längs oder quer-Richtung.

M Performance Speerspitze BMW Z4 M40i

Für den nötigen Vortrieb sorgt der 360 PS starke B58-Reihensechszylinder, welcher etwa auch aus dem BMW X3 M40i bekannt ist. In dem Mix kommen auch noch Elemente wie ein tiefer gelegtes Sportfahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern, sowie eine neu entwickelte Vorderachse und Mischbereifung. Nicht fehlen darf die M Sportbremsanlage und die elektronisch geregelte Differenzialsperre im Hinterachsgetriebe.

„Das Fahrzeugkonzept des neuen BMW Z4 ist konsequent auf Agilität und Fahrdynamik ausgerichtet.Die hohe Karosseriesteifigkeit und die sehr steife Anbindung des Fahrwerks bieten ideale Voraussetzungen für eine Abstimmung, die hinsichtlich Lenkpräzision, Längs- und Querbeschleunigung zu Performance-Eigenschaften eines echten Sportwagens führt.“ – Jos van As, Leiter Applikation Fahrwerk

In allen Belangen direkt dynamischer als Vorgänger E89 (2009 – 2016)

Auf dem Testgelände wird aktuell das Beschleunigungs-, Lenk- und Bremsverhalten erprobt sowie bis ins Detail analysiert. Besonderer Augenmerk gilt dabei dem Zusammenspiel von M-Fahrwerk und dem Hinterachs-Sperrdifferenzial. Laut BMW ist schon auf Anhieb zu spüren, dass die Neuauflage einen enormen Gewinn an Sportlichkeit vermelden kann. Dies zeigt sich im Handling als auch der Spontanität und Präzision bei Lastwechseln.

Fotos: BMW Group

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