A45-Nachfolger: Höhere Literleistung als im McLaren Senna

Mit einer Literleistung von 190 PS war der Mercedes-AMG A45 in seiner letzten Ausbaustufe des W176 garantiert kein schwacher Vertreter in der Kompaktklasse. Doch der Nachfolger soll nicht nur die 381 PS vergessen lassen, sondern könnte sogar Supercars wie den McLaren Senna in der Literleistung alt aussehen lassen.

Eine höhere Literleistung als ein Supercar

Klar der Supersportwagen mit knapp 1,2 Tonnen Leergewicht spielt mit seinen 800 PS in einer ganz anderen Liga als der A45-Nachfolger. Nicht aber, wenn es um die reine Literleistung geht. Der 4,0-Liter V8 Biturbo im Heck des McLaren Senna hat eben aktuell noch die höchste Literleistung in einem Serienfahrzeug. Wobei bei der stark reduzierten Produktionszahl des Senna nur pro forma von „Serienfahrzeug“ gesprochen werden kann.

Diese 200 PS pro Liter Grenze soll der neue Motor, der auf den M133 folgt, nochmal überspringen. Wobei schlussendlich nicht nur der wohl stärkste Serien-Vierzylinder am Ende dabei rauskommt, sondern auch eine beindruckende Literleistung von 200+ PS pro Liter. Der unter AMG-Insidern bekannte „Predator“ soll dabei direkt vom Aufschlag weg, den Audi RS3 als auch den BMW M2 CSL – der noch nicht offiziell ist – in die Schranken weisen. Und das nach aktuellen Infos wohl sogar noch ohne Elektrifizierung.

Über 200 PS pro Liter Hubraum und keine Elektrifizierung

Der technisch zwar auf dem M133-Motor aufbauende Nachfolger des 2,0-Liter Triebwerks soll also ohne EQ Boost die brachiale Literleistung auf die Straße bringen, was in Summe laut Tobias Moers „gut über 400 PS“ bedeuten soll. Gleichermaßen soll der Wagen aus jeder Perspektive ein Schritt weiter sein, vor allem auch, was die Fahrdynamik betrifft. Vorab gibt es noch den „soften“ in Form des A 35, der wiederum wohl EQ Boost nutzen könnte und sich dann „gelassen“ mit Golf R und Co. auseinander setzen wird.

Panamericana-Grill und vier Endrohre für den A45-Nachfolger

Optisch wird sich der A45-Nachfolger vor allem am Panamericana-Grill als auch den vier Endrohren zu erkennen geben. Falls man auf AMG’s zusätzliche Optik-Pakete verzichtet, wird der Hyper-Hatch sonst eher unauffällig bleiben. Ausgehend von bisherigen Spyshots wird der neue Hyper-Hatch wahrhaftig etwas mehr in die typische AMG-Performance-Ecke zu stellen sein. Die Prototypen sitzen weitaus näher am Asphalt als noch der W176, zudem soll der Neue mit adaptiven Dämpfern noch mehr auf den Rennstrecken-Einsatz ausgelegt werden.

Hybrid-Antrieb für das Facelift oder eine geplante S-Variante?

Angeblich soll auch noch an einer zweiten Ausbaustufe des neuen Triebwerks getüftelt werden. Neben dem klassischen 4-Zylinder plus Twin-Scroll-Lader Setup, ist auch Hybrid-Antrieb in Entwicklung. Fraglich ist nur, ob dieser schon für ein Facelift bestimmt ist oder für eine „S-Variante“. Hierbei soll der Twin-Scroll-Lader, um einen elektrischen Verdichter (für niedrige Drehzahlen) sowie einen in den Antrieb integrierten E-Motor erweitertet werden.

Quelle: autocar

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