NAIAS 2018: Premiere des neuen Ford Ranger Pick-up

Der 2019 Ford Ranger gehört in den USA in das „Midsize-Truck“-Segment und musste sich während der Entwicklung mit den harten Brocken, namentlich als F-150 bekannt, messen. Damit präsentiert Ford eine neue Generation von Mittelklasse Pick-up Truck, welcher sich vor allem in Nordamerika – aber auch immer mehr in Europa – großer Beliebtheit erfreut.

Produktion des neuen Ford Ranger startet Ende 2018

Die neue Ford Ranger präsentiert sich als klassisches Arbeitstier. In seinem Segment ist die Nachfrage seit 2014 um 83 Prozent gestiegen, da wundert es, dass erst spät im Jahr 2018 mit der Produktion des neuen begonnen wird. In Nordamerika wird er damit Anfang 2019 in die Showrooms rollen. Neu ist neben dem äußeren Look, auch das Interieur, sowie das Fahrwerk und nicht zuletzt der Antrieb.

Vorerst nur 2,3-Liter ecoboost mit 10-Gang-Automatik

Da setzt man auf denselben 2,3-Liter ecoboost wie im Mustang oder auch Focus RS. Der Vierzylinder besitzt Direkteinspritzung sowie einen Twin-Scroll-Turbolader. Was die Leistung angeht hat sich Ford noch nicht ausgelassen. Allerdings will man das meiste Drehmoment im Segment der Benzin-Midsize-Pickups anbieten. Dem entgegen stehen der Chevy Colorado mit 372 Nm oder der Toyota Tacoma mit 365 Nm. Beide sollten nicht zum Problem werden, da der 2,3-Liter ecoboost sowohl im Focus RS als auch Mustang 440 Nm liefert. Allerdings im neuen Ford Mustang nur noch 421 Nm.

Gekoppelt wird der Antrieb ausschließlich an die neue, gemeinsam mit GM entwickelte 10-Gang-Automatik. Jene findet sich auch im neuen Mustang oder Camaro ZL1. Eventuell soll später noch ein 5-Zylinder-Dieselmotor folgen, dass gilt derzeit aber nicht als sicher. Kleine Besonderheit des neuen Ranger: er ist, laut Ford, der einzige im Segment mit einem aus Stahl bestehenden Frontschürze bzw. Unterfahrschutz.

Der Ford Ranger Raptor kommt!

Neben den bekannten Trim-Levels XL, XLT und Lariat in der Version SuperCab (2-Türer) und SuperCrew (4-Türer) soll auch, wenn sich Ford dazu noch ausschweigt, ein Ranger Raptor kommen.

Wie alle leichten Pickups wird auf der neue Ford Ranger immer mehr in die Lifestyle-Klientel Richtung geschoben. Daher gibt es keine ausgeräumten Grundmodelle. Wer sich dabei eher einen Arbeitspickup wünscht, soll zum F-150 greifen. 8-Zoll Screen mit Sync3 in der Mittelkonsole über 4G LTE für 10 Endgeräte sowie den Tot-Winkel-Warner, Spurhalte-Assistent oder auch ACC. Nicht zuletzt ist der neue Ford Ranger in Amerika nach wie vor preislich attraktiv. Auch wenn es noch keine offizielle Angabe gibt, so wird er bereits ab knapp über 20.000 US-Dollar den Besitzer wechseln.

Fotos: Ford North America

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