Rendering: Ist das die neue A-Klasse?

Noch knapp einen Monat müssen wir warten, bis das Tuch am 02. Februar von der neuen Mercedes-Benz A-Klasse gelüftet wird. Doch dieses Rendering könnte dem fertigen W177 schon erstaunlich nah kommen. Eine Kombination aus CLS und den letzten Prototypen rund um Sindelfingen gibt uns einen Eindruck zur nahenden, neuen A-Klasse.

Der schärfste und aggressivste Kompakte im Segment?

Die Renderings von Front- und Heck basieren auf Bildern der Modellpflege des W176 von 2015. Allerdings mit den neuesten Designeinflüssen etwa des kürzlich präsentierten CLS. Kombiniert mit den Prototypen, die sich noch immer rund um Sindelfingen tummeln, entsteht dabei dieser Eindruck des neuen Premium-Kompakten. Besonders das Gesicht übernimmt die ohnehin schon scharf gezeichnete Front des Mercedes-Benz CLS. Durch die kleinere Karossiereform wirken die LED-Scheinwerfer prompt spitzer und aggressiver als an der Oberklasse-Limousine.

Neue A-Klasse wächst innen und außen

Am Heck zeigt sich neben den neuen LED-Heckleuchten auch die bereits angesprochene größere Öffnung des Kofferraums. Durch die Trennung der Rückleuchten lässt sich nun auch sperriges Gepäck einladen. Innen wie außen wird die A-Klasse wachsen, was sich vor allem auf die längere sowie breitere MFA2 Plattform zurückführen lässt. Demnach soll der Radstand um 30 Millimeter wachsen, die vordere und hintere Spur um 16 bzw. 14 Millimeter. Nicht zuletzt wächst auch der Innenraum, der vordere Kopfraum wird um sieben Millimeter erweitert während sich der Ellenbogen um weitere 35 Millimeter erfreuen darf. Schlussendlich steigt auch das Kofferraumvolumen um 39 Liter an.

Zwei verschiedene Hinterachsen im neuen W177

Erstmals soll Mercedes-Benz auch eine Golf-ähnliche Hinterachse anbieten. Soll heißen, eine Basis-Variante für Einstiegsmodelle, in diesem Fall mit Verbundlenkerachse und eine Fünf-Lenker-Hinterachse für teurere Modelle. Ab welchem Motor die komfortablere bzw. teurere Fünf-Lenker-Achse verbaut wird ist derzeit noch unklar. Neben dem kürzlich vorgestellten Renault-Nissan Motor mit 1,3-Liter Hubraum wird man auch die Daimler eigenen Triebwerke verbauen. Darunter auch erstmals ein PHEV mit bis zu 50 Kilometer elektrischer Reichweite. Bevor der rein elektrische EQA in Serie geht, wird auch die Mild-Hybrid-Adaption im Mercedes-AMG A35 interessant werden.

Rendering: Response.jp

Fotos: Daimler AG, W177 Interieur

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