Alfa Romeo 7-Sitzer SUV als Mild-Hybrid-Vierzylinder

Mit der Giulia und dem Stelvio hat sich Alfa Romeo eindrucksvoll zurückgemeldet. Nun steht Wachstum auf der To-Do-Liste. Das gelingt derzeit vor allem mit SUV-Modellen, deshalb soll der Alfa Romeo Stelvio noch einen größeren Bruder bekommen, der sich mit dem Audi Q7 duellieren wird. Unter der Haube dann ein über 400 PS Triebwerk mit 48-Volt-Technik.

Wachsen und Geld verdienen – da muss noch ein SUV her

Mit den ersten Schritten hin zur Elektrifizierung der Antrieb kann später auch die Giulia oder der Stelvio selbst davon profitieren. Das große SUV baut auf der Architektur des Stelvio auf und wird derzeit entwickelt. Damit schreitet man in neue Spähren vor, da es das größte Fahrzeug sein wird, welches Alfa Romeo je gebaut hat.

Plug-in Hybrid zu schwer für die Alfa-DNA

Um dabei allerdings die Alfa-DNA auch in diesen Größen fortzutragen, bedarf es eines Tricks, um gleichermaßen Performance und niedrige Emissionen zu gewährleisten. Geplant ist hierzu ein Mild-Hybrid-Antrieb, welcher rund 400 PS an Leistung entwickelt. Dabei sei der Plug-in Hybrid derzeit nicht mit der Alfa-DNA kombinierbar. Wohl aufgrund des zusätzlichen Gewicht und den Nachteilen, welche sich vor allem in der Performance niederschlagen. Somit scheint die einzige Möglichkeit die Implementierung eines 48-Volt-Systems.

Dabei würde das große Alfa Romeo SUV nichts von der italienischen DNA verlieren. Warum ein großes SUV und nicht einen großen Sportwagen? Alfa Romeo hat als Marke das globale Netzwerk im Auge, wobei sich mit großen SUVs schneller mehr Geld verdienen lässt. Durch den längeren Radstand und die größere Karossiere würde das SUV wohl etwa 200 Kilogramm schwerer werden als aktuell der Stelvio. Mittels Elektro-Turbo-System würde sich dies aber einigermaßen kompensieren lassen.

Mild-Hybrid-Vierzylinder liefert schon gute Ergebnisse

Laut Roberto Fedeli, Alfa’s Technik-Chef, ist man mit der Entwicklung eines 2,0-Liter Vierzylinder sehr zufrieden. Der Turbomotor samt 48-Volt-e-Turbo liefert gute Ergebnisse und soll zwischen 350 bis 400 PS liefern. Im Simulator ist man mit der Performance aber auch den Emissionen sehr zufrieden.

Mild-Hybrid mit 350 PS vielleicht schon bald in der Giulia?

Vielleicht sehen wir den Motor auch schon vor dem großen SUV, da jenes noch etwa zwei Jahre auf sich warten lässt. Die technischen Daten entsprechen dem für die Giulia versprochenen Aggregat oberhalb der 280 PS Turbo-Version. Mit einem 7-Sitzer Layout richtet sich das Modell vor allem gegen den Audi Q7 sowie den Volvo XC90, gegen welche Alfa Romeo auch die Benchmarks laufen lässt. Sobald man das große SUV eingeführt hat, wird auch ein Nachfolger der aktuellen Giulietta auf uns zu kommen.

Quelle: autoexpress

Foto: Alfa Romeo

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