Offener V8-Genuss: Mercedes-AMG GT C Roadster

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Die AMG GT Familie hat eben zwei Mal Zuwachs bekommen. Mit dem AMG GT Roadster ein Modell, das logischerweise folgen musste, doch der Mercedes-AMG GT C Roadster ist die wahre Überraschung. Statt einfach das bisherige Leistungsklassement vorzuführen, stellt man in Affalterbach einen offenen Dampfhammer mit Technik des AMG GT R vor. Mit 410 kW / 557 Pferden leistet der AMG GT C Roadster nicht ganz so viel, wie der 585 PS starke GT R, aber er bedient sich bei dessen Technik.

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GT R spendiert Teile für AMG GT C Roadster

Der Rennwagen unter den Sportwagen spendiert dem GT C seine aktive Hinterachslenkung, sowie beiden Roadster-Modellen die neuen Luftleitelemente. So findet sich am Heck der Roadster-Modelle ein Luftauslass auf Höhe der Rückleuchten und der neue Panamericana-Grill an der Front. Zudem ist der GT C Roadster am Heck deutlich breiter als der GT S (Coupé). Warum? Ganz klar wegen der veränderten Hinterachse. Nur so passt die Technik der Hinterachslenkung unter die Karosse.

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350 oder 410 kW im offenen AMG Roadster

Der „gewöhnliche“ GT Roadster bringt 60 kW weniger am Antrieb, so sind es hier nur bekannte 476 PS (Vergleich C63) bei 6.000 Touren. Der AMG GT C Roadster hingegen bringt seine maximale Leistung von 557 PS bei 5.750 bis 6.750 U/min unter tosendem V8-Sound auf die Straße. Jener sprintet übrigens in 3,7 Sekunden auf 100 km/h. Egal ob mit oder ohne Wind im Haar. Das Ende der Fahnenstange ist für den V8 Biturbo im Roadster dann bei 316 km/h erreicht. Magisch: das Leistungsgewicht fällt mit 2,98 kg/PS unter eine zauberhafte Grenze.

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Das Verdeck, was natürlich voll elektronisch bis 50 km/h funktioniert, darf dabei nicht viel Gewicht auftragen. So ist das in drei Farben erhältliche Verdeck besonders leicht konstruiert. Magnesium, Stahl und Aluminium kommen zusammen um ein sicheres, aber auch leichtes Stoffverdeck zu bilden.

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GT R das technische Vorbild für beide Roadster

Auch vom GT R kommt das aktive Luftregelsystem. Das in der Front sitzende System öffnet und schließt bewegliche Lamellen innerhalb von einer Sekunde, um mehr Kühlluft zu fördern. Das umfasst in diesem Fall auch beide Roadster-Modelle.

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Das Heck des AMG GT C Roadster ist im Übrigen ebenfalls um 57 mm verbreitert, genauso wie der GT R. Das rundet den kräftigen Hintern des Roadsters ab. Jener wirkt offen gesprochen, bei versenktem Verdeck am schönsten. Wie fast jeder Roadster muss auch dieser offen bewegt werden und nicht zuletzt um den V8 Sound in Reinkultur in den Ohren zu empfangen.

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Fotos: Mercedes-AMG

2 Gedanken zu “Offener V8-Genuss: Mercedes-AMG GT C Roadster

  1. „Der „gewöhnliche“ GT Roadster bringt […] bekannte 476 PS.“
    Der GT hatte bisher aber „nur“ 462 PS. Gibt es für ihn ein Update?