Studie: Kinder wünschen sich autonomes Fahren

Zukunft Autonomes Fahren Studie

Wie sieht das Auto der Zukunft aus, wie bewegen wir uns in Zukunft mit dem Auto fort? Im Rahmen der #asmartercar-Kampagne hat Bosch künftige Autofahrer, also Kinder, gefragt, wie sie sich das Autofahren der Zukunft vorstellen. Die Antworten gehen eindeutig in Richtung fahrerloses Fahren oder auch autonomes Fahren. Wobei sich die Kinder mehr als nur ein reines Transportmittel unter dem Auto der Zukunft vorstellen.

Autonomes Fahren für die Kinder einer der großen Wünsche

Ohne Vorbelastung sprudeln die Kinder nur so vor Ideen für das Auto der Zukunft. Was für uns heutzutage auf den Straßen oft ein Problem ist, weiß Kobei schon zu lösen. Er meint, dass „wenn Autos keine Fahrer haben, kann jeder fahren, egal wie alt man ist – also sogar 70- oder 80-jährige.“ So simpel und doch so wahr. Wie oft werden ältere Fahrer heute zum Verkehrshindernis, da sie einfach mit der Informationsflut und dem Verkehrsaufkommen überlastet sind. Durch autonome Technik in Fahrzeugen könnten diese älteren Personen trotzdem mobil bleiben, gesetzt dem Fall natürlich man würde ihnen die Technik einmal gründlich und verständlich nahe bringen. Oder es müsste direkt so innovativ und einfach sein, dass es über einen einzigen Knopf zu steuern geht.

Autonomes Fahren Studie mit Kindern

Autonomes Fahren, Elektrisch, Wohnzimmer-Flair

So etwa, wie Meredith sich das vorstellt: „Die Vordersitze [wären] drehbar, sodass man zu den Rücksitzen schaut, und in der Mitte wäre ein Tisch. Wenn wir essen wollen, würden wir einen Knopf drücken und das Auto würde selber fahren.“

Zudem erhoffen sich die Kinder ein schlaues Auto, welches selbständig oder auf Zuruf einparkt. Der Antrieb der Zukunft wird, das hätte von uns keiner gedacht, mit Süßigkeiten betrieben. Doch auch Elektrizität sehen die Kindern bereits als Antrieb der Zukunft an, sodass es „es nett zu Pinguinen und Eisbären“ ist.

Studie zum Autonomen Fahren mit Kindern

Studie zeigt ältere Erwachsene kennen Potential nicht und haben große Angst

Die Studie zeigt auch, Erwachsene haben meist noch ein ziemlich großes Brett vor dem Kopf. So gaben die Befragten an, welche Funktionen bis zum Jahr 2025 in einem Neuwagen vorhanden sein werden. Allerdings sind diese Techniken und Funktionen bereits heute zu 66% in Neuwagen verfügbar. Mit anderen Worten, die Menschen kennen ihre Autos gar nicht in vollem Umfang. Banales Beispiel ist der Abstandstempomat, der scheinbar nicht allen ein Begriff ist. Die restlichen 33% der gewünschten Techniken gehen bereits in den kommenden Jahren in Serie, dazu zählt auch das völlig selbstständig parkende Fahrzeug.

„Unsere Umfrage zeigt eine Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Realität hinsichtlich automatisierter Technologie. Diese Technologie hält schrittweise Einzug, wobei die automatisierten Funktionen zunächst in unkritischen Situationen eingeführt werden. Wir erwarten ab 2020 hoch automatisierte und ab 2025 voll automatisierte Fahrzeuge, die selbst fahren.“ – Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH

 

Ältere Generation lehnt Autonomes Fahren quasi ab

Die Studie gab zudem Aufschluss über die Angst vor dem autonomen Fahren. So gab ein großer Teil mit 42% an, „dass ein fahrerloses Auto ihnen in keiner Situation ein Gefühl von größerer Sicherheit vermittelt“. Das Alter diese Befragten ist nicht schwer zu erraten, sie waren bzw. sind über 55 Jahre alt. Gleichzeitig sind es auch diese Menschen mit 27 Prozent der Befragten, die angeben nicht genug über ihr eigenes Fahrzeug zu wissen.

Fotos: Bosch

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