Citroën Racing: einjährige WRC-Pause und letzte WTCC-Saison

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Citroën Racing hat einen neuen harten Kurs bekannt gegeben. Dieser beinhaltet eine einjährige Pause von der WRC, um sich auf die wichtigen Neuerungen in der WRC Saison 2017 einzustellen. Parallel zur Vorbereitung auf die übernächste WRC Saison, wird Citroën Racing zu einer dritten und letzten Saison in der WTCC antreten.

Grund dafür ist, dass die Rennsportabteilung von Citroën nicht zwei Programme gleichzeitig am Laufen halten kann. Der Fokus soll aber wieder auf die Rallye gelegt werden. Denn immerhin blickt Citroën Racing hier auf eine erfolgreiche Historie zurück, bis eben Sebastien Loeb ausstieg, im gleichen Zug Volkswagen mit dem Polo R und Sebastian Ogier um die Ecke kam. Seither sieht Citroën Racing kein Land mehr in der Rallye und kann im besten Fall die Plätze hinter Ogier oder seinem Team-Kollegen Mikkelsen unter sich ausmachen. Daher will sich das Team mit vollster Konzentration auf das neue Fahrzeug für 2017 konzentrieren, um dann wieder ganz oben mitzuspielen.

Die WTCC wird allerdings auch in der dritten und letzten Saison von Citroën Racing nicht ohne Veränderungen über die Bühne gehen. So wird Sebastien Loeb das Team verlassen, um sich auf die Rallye Dakar mit Peugeot zu konzentrieren. Doch Yvan Mueller und José María López sind mehr als fähig die Erfolge fortzuführen. Nach der Saison 2016 wird sich Citroën Racing aus der WTCC komplett zurückziehen und die beiden talentierten Fahrer müssen anderweitig in Teams unterkommen.

„Mit dem Blick auf das effiziente Management unserer Ressourcen haben wir beschlossen, unsere gesamten Bemühungen auf das Designen und Entwickeln unseres neuen World Rally Cars zu richten. Wir werden die WRC natürlich genau im Auge behalten, sowohl mit der Organisation der FIA Junior WRC als auch mit dem WRC-2-Programm von Quentin Gilbert, dem diesjährigen JWRC-Champion.“ – Citroen-Teamchef Yves Matton

Von 2003 bis 2012 konnte sich Citroën Racing insgesamt acht Mal den Konstrukteurstitel sichern und sogar neun Mal den Meisterschaftstitel. Treibende Kraft hierfür war Sebastien Loeb.

Foto: Larissa Rutkowski

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