Mercedes-Benz GLS im Fußball-Mutti-Check

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Die S-Klasse auf SUV-Niveau hat sich auf der L.A. Auto Show 2015 präsentiert. Gleichermaßen soll der neue Mercedes-Benz GLS den Anspruch von luxuriöser Fortbewegung mit Gelegenheits-Offroad-Ausflüchten kombinieren. Oberste Priorität dabei hat das Wohlempfinden der sieben Passagiere. An Board des GLS soll man sich wohlfühlen und das funktioniert sogar, wenn auch bedingt, in Reihe Nummer drei.

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Anders als etwa ein Volvo XC90 oder Audi Q7, die für diese Hersteller die größte Ausbaustufe des SUV bezeichnen, ist der GLS fühlbar für den Amerikaner konzipiert. So legt der GLS, verglichen mit den beiden genannten Modellen, noch eine Schippe drauf. Insbesondere in Reihe drei ist zu spüren, dass im amerikanischen Markt die Soccer-Mums ihr Full-Size-SUV hin und wieder vollpacken müssen. Dabei reicht es den verwöhnten Kids dann nicht aus auf Pritschen ähnlichen Sitzgarnituren zu sitzen.

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Wer beim Schnick Schnack Schnuck gegen seine Kicker-Kollegen verliert und hinten sitzen muss, hat im großen und ganzen den Kürzeren gezogen, sollte sich aber nicht allzu laut beschweren. Auch die dritte Reihe ist vom selben Leder überzogen, wie alle Plätze weiter vorne auch. Zwei Kids mit nicht allzu langen Hacken können hier problemlos zum Training gefahren werden. Besser getroffen haben es natürlich die Mittelfeldspieler, die nicht nur mehr Platz haben, sondern sich auch von der Klimaanlage auf die richtige Trainingstemperaturen bringen lassen können. So sind die Waden schon vor dem Training aufgewärmt.

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Tja und der Mittelstürmer. Wie auch auf dem Feld hat er die Freikarte gezogen. Alle sind von ihm abhängig und er muss dafür kaum einen Finger krümmen. Ganz frech kann er von vorne die Formation des Allradantrieb verändern oder mal eben von „We are the Champions“ auf Taylor Swifts neuestes Gedudel umschalten. Wenn er doch auf dem Beifahrersitz allzu frech wird, muss Soccer-Mum ein Machtwort sprechen, dass keine Soundverstärkung auf die dritte Reihe verlangt, sondern deutlich genug ist.

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Während Frau 585 PS im Zaum hält ist auch höchste Konzentration gefragt, sonst kommt vor lauter Unruhe noch die Startaufstellung durcheinander. Ein kräftiger Druck auf die Bremse bringt die sechsköpfige Mannschaft wieder auf Linie, bevor die sich ihre Taschen aus dem Kofferraum abholen können. Nachdem der GLS 63 nach langem vor und zurück in die Parklücke gefunden hat, ist durch die kleine V8-Orchester-Einlage auch dem heutigen Gegner klar, wer die Hosen anhat. So sind von vorne herein die Fronten geklärt, der Soccer-Mum sei Dank.

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Text/Fotos: Fabian Meßner

3 Gedanken zu “Mercedes-Benz GLS im Fußball-Mutti-Check

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