Fiat 124 Spider: Wie ein Mazda MX-5 auch aussehen kann

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Es war schon lange kein Geheimnis mehr, dass Fiat den legendären 124 Spider zu neuem Leben verhelfen will. Ein emotionales Produkt für eine Marke, die sich aus ihrer eigenen Krise unbedingt befreien will. Pate steht hierbei der neue Mazda MX-5, dessen Plattform auch der neue Fiat 124 Spider nutzt. Doch die Überraschung war groß, als das Tuch gelüftet wurde, denn der neue Fiat 124 Spider sieht dem MX-5 so gar nicht ähnlich.

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Gut vom Innenraum einmal abgesehen, da ist alles vom MX-5 übernommen worden, inklusive der Bose Nearfield Lautsprecher in den Kopfstützen. Allein das Fiat Logo auf dem Lenkrad macht den Unterschied aus. Ein paar Zierleisten hat man noch verändert, das war es dann aber auch. Beim Blick in die amerikanische Variante entdeckt man einen Automatik-Wahlhebel. Diesen wird es bei uns nicht geben, ebenso wenig wie den 160 PS Turbobenziner. Wir müssen mit dem 140 PS (240 Nm) starken Turbobenziner aus dem Fiat 500 auskommen. Der allerdings auch im Fiat 124 Spider die Hinterräder antreibt!

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Er unterscheidet sich also nicht nur äußerlich vom Japaner, er wird sich auch anders fahren. Die Plattform als solches ist dieselbe, allerdings hat Fiat das Fahrwerk selbst auf den Turbomotor abgestimmt. Selbst die Lenkübersetzung soll anders sein.

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Was vor allem und in jeder Hinsicht anders ist steht deutlich vor uns. Die Optik hat etwas vom 50 Jahre alten Vorgänger, aber auch einen Touch der nicht allzu sehr in der Vergangenheit liegenden Kooperation mit Chrysler. Die Front hat etwas von Ford Mustang (fünfte Generation) mit einem Hauch Maserati, während das Heck primär auf den amerikanischen Markt abgestimmt zu sein scheint. Deutlich dicker als etwa der MX-5 trägt der Fiat 124 Spider hier auf. Die Front ein eleganter Wink in die Vergangenheit und am Heck die dicken, leicht klobigen Rückleuchten, die diesen Eindruck wieder schmälern.

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Zu haben wird der Fiat 124 Spider vorerst in zwei Varianten. Die Basisvariante (unter anderem Halogen-Scheinwerfer und Grundausstattung) und dem Ausstattung Lusso. Die etwas teurere Variante soll sich durch höherwertige Materialen und auch weitere Technologien auszeichnen. Dabei enthalten sind etwas das 7-Zoll Display oder auch Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht. Der Abarth 124 Spider soll folgen, noch sind die Gerüchteweise angesprochenen 170 PS allerdings nicht bestätigt.

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Fotos: Fabian Meßner

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