Neues Tesla Model S 70D vorgestellt

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Tesla sortiert das Model S 60 aus. Neudeutsch möchte man auch sagen, das es ein Facelift gibt, das von außen nicht wirklich zu unterscheiden ist. Das Tesla Model S 70D hat vor allem technisch ein wenig zugelegt. Mehr Reichweite, mehr Power und das alles im neuen Basismodell von Gründer Elon Musk.

Die Luxuslimousine kommt mit zwei Elektromotoren, ist also wie der ganz große nur mit Allradantrieb zu bekommen. Der Name spricht für sich, die Batterie speichert 70 kWh, sodass die 334 PS über 380 Kilometer weiter fahren können. Der Sprint auf Tempo 100 km/h ist mit 5,3 Sekunden auch nicht von schlechten Eltern. Obwohl der große Bruder natürlich ein Drag Race um das nächste gewinnt.

Tesla selbst meint, dass das Model S 70D bei einer Geschwindigkeit von 65 Meilen pro Stunde (104 km/h) 250 Meilen (400 km) weit fahren kann. Mit anderen Worten, bei deutschem Autobahntempo kommt man maximal 300 Kilometer weiter. Was dennoch mehr ist, als alle anderen aktuellen Elektroautos, die wir in Deutschland angeboten bekommen. $75.000 US-Dollar müssen die Amerikaner dafür hinlegen, in Deutschland kostet das Model S 70D 75.800 Euro plus Lieferung.

Immerhin die Option des „Supercharger“ ist direkt mit an Board. Nun müssten davon in Deutschland nur noch mehr Ladesäulen existieren, dann wäre das Model S ein echt preiswerter Ersatz gegenüber einem CLS oder ähnlichem. Bei den Farben kommt „Warm Silver“, „Obsidian Black“ sowie „Ocean Blue“ (siehe oben) neu hinzu. Zum Vergleich der nächst schnellere Tesla kostet etwa 10.000 Euro mehr, das Performance Modell P85D knackt mit 106.100 Euro ganz andere Grenzen auf.

Foto: Tesla