In Vorbereitung auf die Formula Drift Saison 2015

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Am kommenden Wochenende startet die Formula Drift Championship 2015. Es hat sich einiges getan, sowohl organisatorisch als auch von den Fahrern. So werden wir diverse Gastauftritte von Topgear USA Host Tanner Foust erwarten können, als auch Mad Mike Whiddett. Die Saisonvorbereitungen der Teams sind gerade abgeschlossen und wir können uns daher schon mal warm-driften. Mit einigen Videos aus der Szene.

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Die größte Neuerungen in meinen Augen – auch verdient – ist die neue Lackierung auf Fredric Aasbo’s Scion tC. Damit einhergehend für ihn wohl auch der größte Schritt weiter nach vorne, aus dem orange-schwarzen Hankook-Renner wurde nun ein schwarz-gelber Rockstar. Ich denke es ist einigermaßen bekannt, dass sowohl RedBull als auch Rockstar (zwei Energie Drink Hersteller) Unsummen in ihre Schützlinge pumpen. Von daher muss sich „The Norwegian Hammer“ zumindest in dieser Saison keine Sorgen um Geld machen. Nur einmal zur Erinnerung, Fredric Aasbo ist im letzten Jahr mit nur 11.50 Punkte (GESAMT!) Abstand auf den Meister Chris Forsberg, Vize-Meister geworden.

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Weiter zum im letzten Jahr weiter abgeschlagenen dritten: Vaughn Gittin Jr., der insgesamt 168.50 Punkte Rückstand auf Forsberg hatte, wohlgemerkt als Gesamt-Drittplatzierter. An seinem Konzept wird dennoch nicht gerüttelt, er bleibt dem Stang treu. In diesem Jahr natürlich mit dem aktuellen Modelljahr, zumindest äußerlich. Er setzt nicht auf den 2,3-Liter ecoboost Vierzylinder, auch wenn es herzzerreißend komisch geworden wäre. Er bleibt beim 5,0-Liter V8 Ford Racing Motor, mit dem er bereits das Eis gecrusht hat.

Conrad Grunewald, der seit Gedenken auf Camaro abfährt, setzt in diesem Jahr gleich zwei Chevrolet Camaro ein. Allerdings einen nur zu Demo-Fahrten, der dabei auch gleich ein Twin-Turbo-Kit sowie eine Lachgaseinspritz-Anlage an Board hat. Das Competition-Fahrzeug folgt dem Regelwerk, allerdings hat Grunewald auch schon an einem „aktiven Heckflügel“ experimentiert. Ob er diesen mit in die Saison nehmen darf, wir wissen es aktuell noch nicht. Und leider fehlen auch noch konkrete Daten, was genau der bewegliche Flügel bringen mag.

Daigo Saito, der im ersten Jahr in den USA direkt Meister wurde und im folgenden Jahr kein Land sah, zieht seine Konsequenzen. Statt dem Lexus SC430 Chassis, wechselt er auf einen Nissan GT-R. Von diesen monströsen Gefährten hat man noch nicht allzu viele Drifts gesehen – außer vielleicht im Schnee. Was wir genau davon halten sollen, wir werden es am Wochenende sehen.

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Und für unseren alten Freund Dai Yoshihara können wir uns nur erhoffen, dass er in der zweiten Saison auf dem Subaru BRZ Chassis alle Fehler behoben hat. Willow Springs wurde zu seiner zweiten Heimat, von daher ist es doch anzunehmen, dass sich mehr getan hat als nur die neue Folierung. Weiterhin setzt er auf die bekannten Teile von Falken und KW.

Fotos: Rockstar, Falken (T14)

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