Turbo only: Porsche 911 Carrera 991-Facelift Premiere auf der IAA 2015

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Das Facelift des aktuellen Porsche 911 wird auf der IAA 2015 in Frankfurt der Weltöffentlichkeit das erste Mal gezeigt. Unter der Haube finden wir dann nur noch kleinere Motoren mit Turboaufladung, davon ausgenommen sind nur noch die GT-Modelle. Erkennbare Veränderungen werden die 991 II-Modelle vor allem an der Front haben.

Der 3,6-Liter Boxermotor wird dabei im ersten Schritt (für alle Modelle) im Hubraum auf 3,4-Liter verkleinert. Während der 911 Carrera in der Basisversion von einem 2,7-Liter Boxermotor angetrieben wird. Vergleichbar ist exakt dieser Hubraum mit den 911er aus den 1970er und 80er Jahren. Damit greift Porsche in erster Linie auf die kleineren Motoren aus dem Cayman und Boxster zurück, verhilft ihnen dank der Turboaufladung zu einem Leistungsplus in Form von 350 PS (257 kW) bis 408 PS (300 kW). Der Verbrauch soll im Mix dabei unter die acht Liter pro 100 Kilometer Grenze fallen.

Der 911 Carrera S wird im Hubraum nicht ganz so weit beschnitten, sondern bekommt statt dem 3,8-Liter Sechszylinder-Boxermotor einen 3,4-Liter Turbo-Boxermotor. Der soll dabei von exakt 400 PS auf etwas mehr als 300 kW (410 PS) in der maximalen Leistung gesteigert werden. In der Durchführung des 991 Facelift dürfen nur die Turbo, Turbo S und der eventuelle GT2 die 3,8-Liter-Turbomotoren behalten. Einzig und alleine der 911 GT3 sowie 911 GT3 RS bleiben damit als reine Saugmotoren erhalten. Wem es nun direkt in den Fingern juckt, die aktuellen 991 Modelle sollen noch bis Ende des Jahres produziert werden, bevor die Serienproduktion umgestellt wird. Mit anderen Worten der erst kürzlich gefahrene Porsche 911 Targa 4 GTS ist der letzte (neue) Porsche mit der „alten“ Technik.

Der kurz erwähnte 911 GT2 ist aktuell noch im Status der „Abwägung“, ob er überhaupt produziert werden sollte. Alleine, dass man auf den Turbo S noch eine ordentliche Schippe drauf legen sollte macht den Porsche Ingenieuren wohl Angst, denn wer soll das noch (sinnvoll) beherrschen können. Denkbare wäre eine „Track only“ Variante als 911 GT2.

Ein Hybrid-Antrieb soll vorerst noch kein Thema für den 911 Carrera sein, scheinbar will Porsche mit dem bereits patentieren Plug-in Hybrid noch bis zur komplett neuen Baureihe „992“ 911 warten. Allerdings soll um die Flottenemissionen zu erreichen auch noch ein Macan S E-Hybrid ins Portfolio aufgenommen werden.

Foto: Porsche

Quelle: motoring.com.au

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