WEC: Nissan GT-R LM wird aufgrund gescheiterten Crashtests nicht in Silverstone und Spa an den Start gehen

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Eine wirklich traurige Nachricht – nicht nur für Nissan-Fans – denn das gewagte Nissan GT-R LM-Konzept wird nicht an den Start des ersten Langstreckenrennens der World Endurance Series (WES) gehen können. Wichtige Crashtests der LMP1-Klasse wurden nicht überstanden.

Doch das ist noch lange nicht alles, leider. Es wird sogar damit gerechnet, dass das LMP1-Fahrzeug nicht einmal für das Rennen in Spa Anfang Mai so überarbeitet werden kann um den Normen zu entsprechen. Selbst das 24h Rennen in Le Mans vom 13. auf den 14. Juni steht noch auf der Kippe, wenn das Team nicht die Ärmel hochkrempelt und unerbittlich bis zur letzten Minute alles gibt um weitere Tests bewerkstelligen zu können.

Auch wenn lediglich ein Bauteil für den gescheiterten Test verantwortlich ist, namentlich nämlich der „Carbon Front Roll Hoop“ – ein Teil des Überrollkäfigs, so rennt Nissan weiter die Zeit davon. Dies liegt allerdings hauptsächlich an der strikten Auslegung der FIA-Regulationen bezüglich Crash Tests. Demnach müssen zwischen genehmigtem Abschlussbericht (der Homologation) und der ersten Rennteilnahme 30 Tage liegen.

Somit würde Nissan mit einem komplett Renn-unerprobten Fahrzeug das Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans in Sarthe in feiern. Ein riskanter Schritt zieht man das FWD-Konzept mit Frontmotor in Betracht.

Foto: Nissan

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