CES 2015: BMW zeigt Induktives Laden für Zuhause

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Die Idee des Induktiven Ladens für Elektroautos (ohne ersichtliche Stromkabel-Verbindung) ist nicht wirklich eine bahnbrechende Neuigkeit von der CES in Las Vegas. BMW zeigt dazu den aktuellen Stand anhand eines BMW i8 wie dieser seinen Hochvoltspeicher induktiv aufladen kann.

Mithilfe eines Magnetfeldes, bestehend aus Primär- und Sekundärspule, wird der Hochvoltspeicher ohne eine Kabelverbindung aufgeladen. Die Primärspule befindet sich dazu in der Bodenplatte, in diesem Fall dem Garagenboden. Es ist möglich sie „einfach zu legen“ oder auch in den Boden einzulassen.

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Die Sekundärspule ist im Unterboden des BMW i8; der Aufladevorgang beginnt sobald das Fahrzeug über der Bodenplatte steht, wodurch ein magnetisches Wechselfeld erzeugt wird. Ohne Berührung wird so Energie mit einer Leistung von 3,3 kW übertragen – das ist aktuell noch deutlich weniger als die optional angeboten Wallboxen ermöglichen. In Zukunft soll mit bis zu 7 kW übertragen werden, im aktuellen Entwurf dauert ein Ladevorgang etwa zwei Stunden.

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Die elektromagnetische Feldstärke neben dem Fahrzeug, etwa im Bereich der Tür, soll in der Intensität deutlich geringer ausfallen als etwa das Induktionsfeld in der Küche. Auch bei Schnee und Nässe soll der Ladevorgang davon nicht beeinflusst werden, wichtig ist, dass die Positionierung der beiden Spulen passt. Dafür ist der Parkassistent zuständig, der wiederum dafür sorgt, dass die auf Höhe der Vorderachse montierte Sekundärspule genau über der Primärspule im Boden „schwebt“.

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Fotos: BMW

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