VW up! GT Studie von 2011 wird in Brasilien produziert

Volkswagen Studie GT up

Wer erinnert sich noch zurück an die IAA 2011 in Frankfurt, dort wurde mit verschiedenen Concept Cars der neue VW up! promotet. Bisher hat nur die „Buggy-Version“ mit dem Namen Cross up! die Serienreife erreicht. Doch bald soll es für das damals vorgestellte VW GT up! Concept Car auch soweit sein. Die Nachfrage für einen potenten Nachfolger des Lupo GTI war seit jeher vorhanden, nun will Volkswagen wohl ernst machen.

Aus Brasilien heißt es, dass ab Mai 2015 (also quasi demnächst) ein solches Fahrzeug als up! Turbo verkauft werden soll. Der Name wird noch einmal geändert, eben weil ein Dreizylinder-Turbomotor das Herzstück sein wird. Turbo passt auch eindeutig besser und klingt noch etwas „heißer“ als GT.

Etwa 100 PS soll der aus der EA211 Familie stammende Motor leisten, die dann durch ein manuelles Fünfganggetriebe an die Vorderachse geschickt wird. Das sollte kein Problem darstellen, da sowohl das Facelift des Audi A1 und des VW Polo einen Dreizylinder-Turbomotor mit 95 PS mit sich bringen. Im Polo kann dieser Motor sogar als 115 PS Version geordert werden.

Produziert werden soll das Fahrzeug samt Motor im Sao Paulo Werk. In erster Linie für den brasilianischen Markt konzipiert wird der up! Turbo dort auf ein FlexFuel System aufbauen, wodurch er mit Ethanol betankt werden kann.

Volkswagen Studie GT up

Es stellt sich für uns die Frage, was ist mit Europa? Wenn man in den Terminkalender blickt, dann steht der Genfer Autosalon zwischen uns und dem Release Datum in Brasilien. Es könnte also durchaus passieren, dass Volkswagen einen up! Turbo für Europa im März in Genf zeigt. Es könnte sein, muss aber nicht unbedingt passieren, denn hierzulande verkauft sich der up! nur schleppend. Warum also sollte VW mehr Geld in ein Fass ohne Boden investieren.

Abgesehen davon, dass der Import eines Fahrzeugs aus Brasilien alleine mehr kosten würde als das ganze Fahrzeug, entspricht der brasilianische up! Turbo auch nicht unseren Sicherheitsbestimmungen. Er würde so also nicht einmal eine Zulassung bekommen.

Fotos: Volkswagen

Quelle: carblog.br

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