Paris: Neuer Kia Sorento, Rio, Venga und Studie Optima T-Hybrid

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Kia hat ein volles Programm für die Paris Motor Show oder auch Mondial de l’Automobile 2014. Ein ganz neuer Kia Sorento, sowie das Facelift von Kia Rio und Kia Venga werden vor Ort präsentiert. Obendrauf gibt es noch die Studie Optima T-Hybrid zu sehen, das einen Mild-Hybrid mit Dieselantrieb umfasst.

Kia Sorento

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In dritter Generation zeigt sich das SUV mit einer neuen Karosse, welche die Basis für erhöhten Fahrkomfort bilden soll. Die Scheinwerfer ziehen sich bis in den Kotflügel hinein, die Front dominiert der große Kühlergrill. Die Seitenansicht wird durch eine geschwungene Linie oberhalb des Schwellers etwas aufgelockert. Das Heck bleibt fast klassisch nüchtern. Innen aufgeräumt und übersichtlich. Bei den überarbeiteten Motoren fällt die Wahl auf einem 2,4-Liter Benziner und zwei Turbodiesel mit 2,0 oder 2,2-Liter Hubraum. Mit diesen drei Motoren deckt Kia ein enges Spektrum von 185 bis 200 PS ab. Die beiden Diesel markieren dabei Anfang und Ende, der Benziner reiht sich mit 188 PS dazwischen ein.

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Kia Rio

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Das bereits ab Anfang 2015 erscheinende Facelift erfährt nur kleinere Retuschen. Wer genau hinschaut erkennt die veränderte Frontpartie mit dem gewachsenen Kühlergrill. Leichtmetallfelgen vom größeren Bruder erfreuen nun auch Käufer des B-Segment. Darüber hinaus gibt es mit „Urban Blue“ und „Digital Yellow“ (letzteres in DE vorerst nicht erhältlich) zwei neue Farben. Innen gibt es Chrom-Akzente an den Einfassungen der Lüftungsdüsen, DAB-Empfang im Infotainment und einen 7-Zoll Touchscreen. 75 bis 109 PS leisten die Benziner- und Dieselmotoren, die mit Fünf bzw. Sechsgang-Schaltung oder einem Viergang-Automatikgetriebe geordert werden können.

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Kia Venga

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Ähnlich dezent verändert wurde der erst kürzlich getestete Venga. Dabei kommt ihm nun ein beheizbares Lenkrad und eine 7-Zoll Kartennavigation zu Gute. Die dringend notwendigen LED-Tagfahrlichter sind nun ebenso integriert wie eine Rückfahrkamera. Die Abmessungen innen wie außen bleiben unverändert. Ebenso die Motorenpalette, die Benziner- wie Dieselmotoren von 90 bis 128 PS umfasst.

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Studie Optima T-Hybrid

Die vielleicht wichtigste Neuerung zeigt uns, wo es mit Kia in den nächsten Jahre hingehen soll. Bisher ist mit dem Optima Hybrid nur ein einziger „Alternativer“ Antrieb verfügbar. Vom Kia Soul EV einmal abgesehen. Das Konzept basiert auf einem 1,7-Liter Dieselmotor, der über einen 48-Volt Bordnetz, einen kleinen Elektromotor und einem elektrischen Verdichter aufbaut. Ähnlich den kürzlich gefahrenen Audi Konzepten. Das T im Namen steht dabei übrigens für Turbo, also Turbo-Hybrid.

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Den Elektromotor versorgt eine Blei-Kohlenstoff-Batterie mit 48 Volt Spannung. Es wurde bewusst keine Lithium-Ionen Batterie gewählt, weil diese laut Kia zusätzliche Kühlung benötigt, bei der aktuellen Wahl ist das nicht nötig. Niedrige oder gleichbleibende Geschwindigkeiten sollen so elektrisch gefahren werden können. Offizielle Werte gibt es noch nicht, bei Tests liegt dieser Antrieb unter 99 Gramm CO2 Emissionen pro Kilometer (vgl. Kia Optima 1.7 CRDi 128 g CO2/km). Die Beschleunigung auf 100km/h verbessert sich von 10,2 auf glatte neun Sekunden. Finale Pläne für eine Serienfertigung gibt es nicht, die gewonnenen Erkenntnisse sollen dennoch in die Serie mit einfließen.

 Fotos: Kia

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