Hybridantrieb macht’s möglich: Nissan GT-R (R36) soll 795 PS mobilisieren

Nissan-Vision-Gran-Turismo-Concept

Nissan hat bereits alle Weichen gestellt. Der im nächsten Jahr bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehende Nissan GT-R soll als Basis für die kommende fünfte Generation des Aushängeschilds dienen. Äußerlich wird dieser weder dem aktuellen Modell noch dem R36 ähneln – der Antriebsstrang ist es, der sich erst noch beweisen muss: 795 PS (585 kW) Systemleistung wird demnach ein Hybridantriebskonzept bestehend aus dem herausragenden 3.8 l V6 und einem Elektromotoren erzeugen.

Fortan soll der VQ38 des NISMO GT-R von 607 auf 659 PS (485 kW) getunt werden – noch lange nicht die Belastungsgrenze! Die restlichen 136 PS werden durch den Elektromotor zur Verfügung gestellt. Es scheint so, als würde die Zusammenarbeit mit Williams F1 (Williams Advanced Engineering) die ersten „fetten“ Früchte tragen! Da der R35 bereits an seine Leistungsgrenzen stößt, allen voran das Getriebe, kommt die zwingende Weiterentwicklung ohnehin gelegen.

Ein 8-Gang-Automatikgetriebe wird mit absoluter Sicherheit das 6-Gang DCT ablösen, welches nicht immer für seine Schaltzeiten beliebt ist. Damit ist eben auch das grundlegende Probleme gelöst mehr Drehmoment auf den Antriebsstrang einwirken zu lassen. Gigantische 998 Nm Drehmoment soll die Revolution von Godzilla zum Vortrieb nutzen können – nein, ich nehm’s euch nicht übel wenn sich entweder ein einsamer Pipitropfen gerade in’s Höschen verirrt hat oder vor Freude die Träne vom Augenlied kullert.

Das Allradsystem wird nochmals abspecken müssen, wie auch das gesamte Chassis – ich werfe 1.700 kg in den Raum. Er wird jedenfalls einige Pfunde verlieren müssen, doch machen wir uns nichts vor, wie stark soll die Sprintzeit sich noch verbessern?

Das erste Konzept soll laut Motor Trend bereits nächstes auf der Tokyo Auto Show vorgestellt werden. In Produktion könnte der R36 in 2018 gehen.