Es hat sich ausgehippstert: Opel ADAM S

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Aus dem süßen Opel ADAM, der die Frauen-Herzen höher schlagen lässt, wurde erst ein robuster Kerl (ADAM Rocks) und jetzt ein brandgefährlicher Stadt-Straßen-Renner. Der Opel ADAM S war zunächst in Genf nur als Konzept vorgestellt worden, die Resonanz war so gut, dass in Paris nun das Serienmodell des 150 PS starken Kleinstwagens gezeigt wird.

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Ab November zu noch unbekannten Preisen bestellbar, wird der Kraftzwerg dann im neuen Jahr beim Händler stehen. Wahrscheinlich sind mindestens 18.000 bis 19.000 Euro aufzubringen. Viel Geld für ein solch‘ kleines Auto, doch darunter steckt die Technik der ganz großen. Der 1,4-Liter Turbobenziner bringt satte 220 Nm zwischen 3.000 bis 4.500 U/min an die Vorderachse. Sein gesamtes Fahrwerk wurde im Opel Performance Center, kurz OPC, entwickelt und dort verpasste man ihm auch die größeren Bremsschreiben, sowie die serienmäßigen 18 Zoll Felgen mit den Pneus in der Dimension 225/35 R18. Mehr als 200 km/h schnell und in 8,5 sek auf 100 km/h beschleunigt. Nicht über für ein Auto mit nur knapp 3,70 m Fahrzeuglänge.

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Auch optisch unterscheidet er sich deutlich von den zahmen, süßen Kollegen, die in Eisenach vom Band laufen. Spoilerlippe an der Front, stärker ausgeprägte Seitenschweller und eben das Quäntchen weniger Bodenfreiheit. „Fire Red“ gibt es als Dachlackierung nur für den ADAM S, darüber hinaus zehn Außenfarben mit drei weiteren Dachfarbkombinationen. Auch Wunsch gibt es noch weitere S-Dekore.

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Innen gibt es Recaros in Nappaleder oder Stoff/Moorocana, sowie ein exklusives schwarz-rotes Lederlenkrad, das ebenfalls auf den Designnamen „Fire Red“ hört. Schaltknauf und Handbremshebel tun es dem Lenkrad gleich. Wer gerne in den Himmel sieht, der kann sich im ADAM S dort ein Zielflaggen-Motiv in den Dachhimmel integrierten lassen.

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Fotos: Opel