Subaru Legacy 2.5i: praktische(r) Box(er)

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Wer für den Outback kein Anwendungsfeld findet aber dennoch einen Kombi mit Allrad sucht, der findet vielleicht im Legacy sein Wunschfahrzeug.

Vom Funktionsempfang entsprich der durchzugsfreudige 2,5 l Benziner mit 173 PS so ziemlich genau den Merkmalen des Outbacks, zumindest im Innenraum. Solide, stoßfest verarbeitet, kein unnötiger Schnickschnack und viel Platz, wirklich gigantisch ist das Raumgefühl.

Die Innenausstattung ist insgesamt wertig, allerdings geben Plastikblenden ohne Struktur  (glatt) Abzüge – ein Problem, dass Subaru nicht gerne zugibt, aber für mich ist einfach die Haptik des verwendeten Kunststoffs nicht angenehm genug, da gibt es andere Importeure mit weitaus besser Anwendung von Plastikelementen im Interior mit gleichem oder sogar höherem verbauten Anteil.

Was mich jedoch über diesen Kritikpunkt hinüberblicken lässt sind das Ladevolumen von 526/1726 l und der starke Auftritt des Boxers, der wirklich auch auf der Landstraße verdammt viel Laune macht. So bider das Image, umso mehr überrascht er den Kapitän des Schiffs. Das hebt auch die Sonderstellung des Kombis als Fahrzeug für Individualisten hervor.

Ich würde selbst den Outback bevorzugen, auch wenn ich nicht beabsichtige abseits des Asphalts unterwegs zu sein. Das liegt zum einen an der höheren Bodenfreiheit und damit angenehmeren Sitzposition, zum anderen aber an der Außenhülle. Das Design scheint ohne die höhere Bodenfreiheit und einige kleine Veränderungen einfach eine Rückentwicklukg (obwohl der Outback auf der Legacy-Plattform basiert) zu sein und erinnert an die ersten Designentwürfe von Chevrolet/Dodge für den europäischen Markt – da kam nicht sonderlich etwas angenehmes bei raus.

Geschmäcker sind verschieden, daher warte ich auch lieber auf den neuen Legacy, den wir schon angeteasert haben, da wurden bereits einige Kritikpunkte erhört und sind in die Entwicklung eingeflossen!