Volvo entwickelt aufblasbaren Kindersitz

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Es klingt zwar äußerst skurril, der kompakte, aufblasbare Kindersitz ist aber die nächste ernste Entwicklung, die den schwedischen Automobilhersteller Volvo als Innovationsträger in Punkto Insassensicherheit bzw. genereller Fahrzeugsicherheit weiter ganz oben an der Spitze manifestiert.

Fast jeder kennt das Problem aus seiner eigenen Kindheit oder als Elternteil: es müssen mehr Kinder als geplant transportiert werden oder aber der sperrige Kindersitz wurde zugunsten des riesigen Wocheneinkaufs zuvor entfernt, doch eben jetzt wird er benötigt!

Mit knappen fünf Kilogramm ist der faltbare Sitz unaufgeblasen einfach in einem Rucksack zu verstauen und kann selbst als Handgepäck auf der Reise mit dem Flugzeug in das Urlaubsland, wo bereits ein Mietwagen auf die Urlauber wartet, transportiert werden. Das Obermaterial des Sitzes wurde mittels drop-stitch-Stricktechnik hergestellt, welches weitmaschig genug ist um den darunter befindlichen Luftsack Platz zum Dehnen in die entscheidende Endform zu geben. Lediglich 40 Sekunden dauert das Aufblasen – der ganze Vorgang wird mittels einem kleinen in den Sitz eingebauten Elektromotor bewältigt.

Die Größe des Sitzes beträgt: 45x50x20 cm. Der Kindersitz wird entgegen der Fahrrichtung angebracht um mögliche Verletzungen bei einem Aufprall gering zu halten, da somit Belastungen auf den Nacken des Kindes minimal gehalten werden können. Anders als bei Erwachsenen ist deren Muskulatur und Sehnenelastizität noch in Entwicklung. Deshalb ist genau dieses Sitzposition für Kinder bis vier Jahren im Grunde ein MUSS.

“For me child safety is always the number one priority and when we lived abroad with two toddlers we had to haul bulky child seats through airports and then into taxis. For many, travelling with young children is a challenge; any assistance to simplify the parents’ life with young children is a great thing.” said Lawrence Abele, selbst Vater von zwei und Design Manager des Volvo Monitoring and Concept Center in Los Angeles. “Actually, it would be better for all of us to travel facing the rear but given how cars are designed nowadays it’s not feasible. Young children, however, can and should travel facing the rear of the car as long as possible”, führt er weiter an.

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