Wird der GT AMG der schönste Mercedes ever?

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Bis zur Paris Motor Show müssen wir uns noch gedulden, erst dann können wir den intern C190 genannten Mercedes-Benz GT AMG in voller Pracht, vermutlich bestaunen. Warum bestaunen? Wie auch mit diesem Rendering kommt der gemeine Durchschnitt hier schnell ins schwärmen, wohl aber auch, weil die Herren von Car and Driver schon das fertige Design gesehen haben wollen und davon in den höchsten Engelstönen schreiben.

Eine Skulptur zum halben Preis des SLS, so beginnt der Text. Inspiriert von den englischen, wie auch amerikanischen Sportwagen der 60er Jahre, gar einem E-Type soll das Design gleich kommen. Die Linie fließt, alles wirkt, wie aus einem Guss, von vorne bis hinten. Zart in die Form eingebundener Grill sowie die Scheinwerfer, dann zeugt die lange Haube von einer Jaguar E-Type ähnlichen Hand, hin zu einem Heck, dass mit dem 928 von Porsche verglichen wird.

Unter dem wunderschönen Blech, Verzeihung, Aluminiumkleid steckt auch ein wenig vom SLS. Der Aluminium Space Frame wird zwar etwa um 40 Zentimeter gekürzt, kommt aber vom großen, teuren Bruder. Ebenso wird der Radstand gekürzt sein. Unter der langen Haube wird nicht mehr freiatmend gearbeitet, sondern durch zweifache Aufladung ein 4,0-Liter V8 befeuert. Dieser, welcher auch im neuen C63 AMG sein Werk tun wird. Die Leistungsentfaltung hingegen soll dem SLS auch weiter kaum in etwas nachstehen.

Die Türen sind dann auch wieder konventionell, nicht mehr Flügeltüren, wie beim SLS oder 300 SL, dafür ist die Kabine im Innern aufgeräumt und an das aktuelle Jahrtausend angepasst. Eine hoch angeordnete Center-Konsole, Kohlefaser an jeder Ecke, woe es nur geht, Leder und Alcantara, ein echter AMG Gran Tourismo eben.

Rendering: Künstler (name unbekannt)

Quelle: car and driver