Neuer Mercedes-AMG A35 soll Benchmark setzen

Die Mercedes-AMG Light Variante wird im kommenden Jahr auch auf die A-Klasse ausgeweitet. Bisher hieß es unterhalb des knackigen Mercedes-AMG A45, welcher auch im W177 einen neuen Motor bekommen wird, soll es noch einen A40 geben. Nun wurde im Interview mit Tobias Moers allerdings der Name „A35“ gefestigt. 

Günstigster Einstieg bei Mercedes-AMG

Im Rahmen der LA Auto Show hat sich das TopGear Magazin mit dem AMG-Chef zusammengesetzt. Dabei ging es unter anderem um den Start der neuen A-Klasse im Frühjahr 2018. Selbstverständlich wird auch dieser wieder als Mercedes-AMG A45 kommen, aber wesentlich neu wird das darunter erhältliche Einstiegsmodell werden. Damit  sinkt der Preis in die Mercedes-AMG Welt weiter ab.

Tobias Moers freut sich auf den kleinen Bruder des A45, wirft aber auch schon ein, dass man nicht alles vom Bruder auf den kleineren A35 übertragen könnte. Damit könnte er vor allem Hardware-Bauteile meinen, was nicht unbedingt nur den Motor meint, sondern auch die Quersperre oder verstärkte Anbauteile sowie etwa die hochwertige Sport-Abgasanlage.

Mercedes-AMG A35 soll direkt Benchmark im Segment setzen

Der Punkt wird vor allem sein, wen sich Mercedes-AMG im Segment als Benchmark aussucht. Mit dem Allrad-Golf R sowie dem baugleichen Audi S3 gibt es mit je 310 PS zwei beliebte Möglichkeiten. Aber auch der Civic Type R mit 320 PS auf der Vorderachse könnte für Affalterbach interessant werden. Denn genau wie aktuell der A250 Sport ist reiner Frontantrieb als auch Allradantrieb denkbar. Zumal sich Affalterbach direkt als Ziel gesetzt hat einen neuen Benchmark im Segment aufzustellen.

Einen allzu günstigen Mercedes-AMG A35 sollte man allerdings nicht erwarten. Aktuell ruft man für den A45 mindestens 51.527 Euro auf. Der wesentlich schwächere A250 Sport kostet knapp 10.000 Euro weniger und das noch ohne „AMG“ im Namen. Damit sollte sich der Startpreis genau zwischen dem aktuell 218 PS starken und dem 381 PS starken Top-Modell aufhalten. Wobei auch der A45 im kommenden Jahr mit neuem 2,0-Liter Triebwerk von rund 400 PS aufrüsten wird.

EQ Boost für den Hot Hatch?

Interessant wird auch die Motorwahl. Während TopGear von einer schwächeren Version des 2,0-Liter AMG-Triebwerks ausgeht, ist eine Anwendung eines konventionellen Mercedes-Benz Motors doch deutlich wahrscheinlicher. Quasi fertig und „Ready to Rock“ ist der neue M264 4-Zylinder, welcher 299 PS und 400 Nm Drehmoment mitbringt. Zudem im E350 Coupé mittels EQ Boost und 48-Volt-System zusätzlich mit 10 KW Boost-Leistung ausgestattet ist. Und da Mercedes-AMG einen Benchmark setzen will, wäre dieser Ansatz eine Möglichkeit. Mehr Power als die Konkurrenz und dabei nochmals wesentlich effizienter.

Quelle: TopGear

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