Der Porsche 911 wird (in Zukunft) zum Plug-in Hybrid

Im Rahmen der LA Auto Show hat Automotive News Europe Porsche CEO Oliver Blume zum Interview gebeten. Mit einem Auge auf den puristischen 911 Carrera T ging es dabei vor allem um die Zukunft des Porsche 911. Die Sportwagen-Ikone wird mittelfristig auch als Plug-in Hybrid kommen, nur nicht direkt zum Start des neuen 992.

Teilzeit-Stromer erst zur Produktaufwertung des 992

Geht es nach Blume, dann wird der Plug-in Hybrid frühestens mit einer Modellüberarbeitung der nächsten Generation eingeführt werden. Soll heißen für den Porsche 911 (992), der geplant Ende 2018 bis Anfang 2019 an den Start gehen soll wird es nur konventionelle Antriebe geben. Erst mit dem Facelift oder auch der Produktaufwertung etwa bis 2023 könnte dann der PHEV folgen.

Batterie-Gewicht bleibt Negativaspekt im Sportwagen

Entschieden ist dabei weder inoffiziell noch offiziell irgendetwas. Es gibt Pläne als auch Konstruktionen, wie man den Sportwagen zum Teilzeit-Stromer machen könnte. Allerdings will man bei Porsche auf die nächste Batterie-Generation warten. Aktuell ist das zusätzliche Batterie-Gewicht ein Performance-Killer, sodass der ursprünglich direkt für den 992 geplante Plug-in Hybrid Anfang des Jahres bereits gestrichen wurde.

Vielleicht bis zu 70 Kilometer rein elektrisch im Elfer

Mit der künftigen Batterie-Generation soll das Gewicht kein allzu großes Problem mehr sein. Dann mit mehr Power und vor allem mehr Reichweite, ist ein Plug-in Hybrid im 992 denkbar. Blume erhofft sich dabei eine knapp 19 kWh Batterie, welche den Sportwagen knapp unter 70 Kilometer rein elektrisch fahren lassen soll. Zuvor wird aber definitiv der Elektro-Sportwagen aus Zuffenhausen an den Start gehen. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen lässt sich auch ein PHEV im Neunelfer leichter umsetzen.

Foto: Porsche

Quelle: automotive news europe

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