Was wird aus dem künftigen BMW M3 G80?

Bis der BMW M3 G80 auf den noch aktuellen und erst kürzlich stärksten BMW M3 F80 folgt dauert es noch ein paar Jahre. Frühestens 2020 wird die nächste Generation an den Start gehen, doch das öffnet bereits den Weg für erste Gerüchte zum neuen Modell. 

Hybrid, Allradantrieb oder doch alles wie immer?

Basieren wird der neue BMW M3 logischerweise auf dem neuen 3er G20, welcher auch schon mit extremer Tarnung die Entwicklungshallen der Münchner verlässt. Die Sportlimousine der Mittelklasse wurde dabei allerdings noch nicht gesichtet und genau das wird spannend zu beobachten sein. Werden wir einen Mild-Hybrid sehen? Welcher Motor wird den M3 künftig antreiben? Ein paar Details davon lassen sich wohl relativ schnell mit offenen Ohren erahnen. Etwa, wie weit vor der Ampel des künftigen M3 der Motor schon in den Standby geht oder wie der Motor unter Last klingt. Was macht der Antrieb auf nassem Grund?

Wahl zwischen Heck- und Allradantrieb denkbar

Insbesondere auf Nässe sollte man die Prototypen genau beobachten. Etwa weil schon der der neue M5 auf den M xDrive setzt. Eine Kombination aus bekanntem xDrive mit Komponenten der M GmbH. Beim M5 war dies zwingend notwendig, andernfalls wäre die Performance so nicht zu erreichen gewesen. Aber die M GmbH hat auch dem M5 einen schaltbaren Hinterradantrieb verpasst. Für den BMW M3 G80 ergeben sich dadurch insgesamt drei Möglichkeiten. Reiner Hinterradantrieb wie zuvor, M xDrive Allradantrieb oder die Wahl zwischen einem der beiden. Denkbar ist vor allem die letzte Option, sodass der Kunde schlussendlich zwischen Heck- oder Allradantrieb als Hardware-Komponente wählen kann. Für Traktion und schnelle Beschleunigung wählt man Allrad, für den bekannten Fahrspaß den Heckantrieb, der zudem ein paar Kilogramm leichter sein sollte. Für die M GmbH hätte dies allerdings höhere Entwicklungskosten zur Folge, da zwei verschiedene Fahrwerke bereitstehen müssten.

Der Reihensechszylinder ist gesetzt aber nicht wie bisher

Unter der Haube soll ein bekannter, aber weiterentwickelter Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung arbeiten. Basierend auf dem neuen B58 wird der intern genannte S58 (siehe auch N55 und S55) direkt mit Wassereinspritzung und 48-Volt-Bordnetz kombiniert werden. Somit soll die Leistung bereits im Basis-Modell bei rund 500 PS liegen, was derzeit etwa noch einem M4 GTS vorbehalten ist. Spätere Top-Versionen wie ein M3 CS sollten dann nochmals eine Schippe drauflegen können.

Das Ende für das Schaltgetriebe im BMW M3 G80?

Ein wesentlicher Wandler wird auch beim Getriebe erfolgen. Statt dem derzeit optionalen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, wird wie beim M5 die 8-Gang-Automatik von ZF verbaut. Ob ein Schaltgetriebe Zukunft hat ist eher fraglich, da derzeit weltweit rund 90 Prozent der M3-Modelle mit automatischem Getriebe bestellt werden. Nicht zuletzt macht sich der Schalter in der CO2-Bilanz schlecht für die Unternehmenszahlen. Von aktuell rund 1.595 Kilogramm Leergewicht soll man noch weiter nach unten kommen, etwa durch den höheren Einsatz von Leichtbau-Materialen. Zudem soll die Karosse folglich verwindungssteifer werden und nicht zuletzt auch ein optimales Gewichtsverhältnis von 50:50 erreichen. Was nicht gerade einfach werden wird durch die neue, schwere Elektronik.

Foto: BMW Group

Quelle: bimmertoday

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